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Graffiti-Projekt in Moers: Jugendliche setzten Meerbeck ein buntes Denkmal

Graffiti-Projekt in Moers : Jugendliche setzten Meerbeck ein buntes Denkmal

Auf einer Mauer am Johann-Esser-Platz sind Bilder von Motiven aus dem Stadtteil entstanden. Die Stadt und ein Grundstückseigentümer haben das Projekt unterstützt.

Mit leuchtenden Graffiti auf tristen 21 Quadratmeter einer Mauer am Johann-Esser-Platz haben Jugendliche während der Herbstferien dem Stadtteil Meerbeck ein Denkmal gesetzt. Zu sehen sind stadtteiltypische Motive, etwa die Zeche Rheinpreußen, das Geleucht oder auch der Förderwagen, der mitten in Quartier steht. „Zudem hält die Abbildung typischer Gegenstände, wie beispielsweise eine Seilscheibe, eine Schaufel, ein Hammer oder auch eine Spitzhacke die Geschichte des Stadtteils im Bewusstsein“, erklärt Maximilian Henke.

Henke ist Jugendleiter der evangelischen Kirchengemeinde Rheinkamp im Bezirk Meerbeck und hat die Aktion initiiert. „Mittelpunkt des Graffitis ist der Schriftzug ‚Stadtteil der Vielfalt‘. Damit drücken die Jugendlichen ihre Wertschätzung für die Interkulturalität und bunte Vielfalt der Bevölkerung Meerbecks aus und wollen so gleichzeitig die Identifikation der dort Lebenden mit ihrem Stadtteil fördern.“

Unterstützt wurde das Projekt mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds „Neu_Meerbeck“ in Kooperation mit der Stadt Moers.

Neben aller Ernsthaftigkeit, sich mit aktuellen künstlerischen Mitteln mit dem Stadtteil auseinanderzusetzen, hat es allen viel Spaß gemacht, erzählt Henke. „Das Projekt von den ersten Skizzen im Gemeindehaus bis zum fertigen Graffiti war ein voller Erfolg. Es gab auch viel Lob von Passanten. Mein Dank gebührt nicht nur den Verwaltern des Verfügungsfonds und der Stadt Moers, sondern auch ausdrücklich dem Eigentümer des Grundstückes, der dieses für die Meerbecker und die Jugendlichen schöne Projekt möglich gemacht hat.“

(RP)