Glam Jam spielt in Moers die Musik der 1970er Jahre.

Moers : Die Band „Glam Jam“ begeistert im Dschungel-Club

Wer in sehnsüchtigen Erinnerungen an die 1970er Jahre zurückdenkt, der kam am Samstag nicht umhin, der Einladung des Dschungel-Clubs zu folgen und zusammen mit der aus dem Münsterland stammenden Band „Glam Jam“ die Ära des Rocks auferstehen zu lassen.

Ab 20 Uhr durften sich die Besucher an der Show erfreuen, die nicht nur mit ihrer guten Musik, sondern auch mit den liebevoll gestalteten Bühnenoutfits der Musiker zu überzeugen wusste.

Schon seit mehr als 30 Jahren machen die vier Freunde Michael Rietmann, Toni Beckmann, Wollo Seidel und Niels Wedemeyer die Bühnen zahlreicher Stadtfeste, Oldie Nights, Kneipennächte und Motto-Parties unsicher. Die Band „Glam Jam“ gründete sich dann 2008 aus dem Wunsch heraus, die eigene Jugendzeit wieder aufleben zu lassen. In Moers waren sie am Samstag das erste Mal, doch fühlten sich schnell aufgenommen bei den Gästen, denn „Rock geht immer!“, stellte der Sänger Niels Wedemeyer in der Pause erfreut fest. Im gut gefüllten Veranstaltungsraum drängten sich die Besucher schon bald dicht an dicht und badeten im „Seventies-Feeling“. Es wurde enthusiastisch mitgesungen, in alten Erinnerungen geschwelgt und hier und da konnte sich manch einer die obligatorische Luftgitarren-Performance samt Headbanging nicht verkneifen.

Für diese gute Laune bei den Rockfans sorgte vor allem die große Bandbreite der gespielten Songs. Evergreens legendärer Bands wie Led Zepellin, Pink Floyd oder Queen versetzen das Publikum in eine musikalische Zeitreise und wurden um Glam-Rock-Klassiker von Sweet, Slade, T.Rex oder Status Quo ergänzt. Und eines stand schnell fest: „Glam Jam“ wissen mit ihrer 1970er-Jahre-Rockshow, wie man das Publikum zum Beben bringt. „Schuld“ daran sind ihre schrillen Kostüme, ihr sympathisches Auftreten und vor allem ihr musikalischen Können, das dem der 1970er-Jahre-Bands in nur Wenigem nachsteht.

Macht man die Augen zu, dann könnte man fast meinen, die Originale vor sich zu haben. Und trotzdem behalten die vier Musiker aus dem Münsterland ihr ganz besonderes Etwas, das die Oldies in die heutige Zeit transportiert.

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