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„Gärten der Vielfalt“ für Moers-Meerbeck

Standort in Moers gesucht : „Gärten der Vielfalt“ für Meerbeck

Meerbeck soll grüner werden. Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Neu_Meerbeck“ ist unter dem Titel „Gärten der Vielfalt“ ein Gartenprojekt vorgesehen. Der ursprünglich vorgesehene Standort an der Glückaufstraße – in unmittelbarer Nähe zum  Chemiewerk – gilt mittlerweile als nicht geeignet.

Meerbeck soll grüner werden – noch grüner. Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Neu_Meerbeck“, das der Stadtrat 2015 beschlossen hat, ist unter dem Titel „Gärten der Vielfalt“ vorgesehen, ein Gartenprojekt in Kooperation zwischen Bewohnern, Ehrenamtlichen, Beschäftigungsprojekten, Schulen und anderen umzusetzen.

Geeignete Flächen sollen kultiviert und zu Orten sozialer Gemeinschaft werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt hat die Verwaltung jetzt beauftragt, im Rahmen der Städtebauförderung „Soziale Stadt“ des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) zu stellen.

Sicher ist: Der ursprünglich vorgesehene Standort an der Glückaufstraße – in unmittelbarer Nähe zum  Chemiewerk – gilt mittlerweile als nicht geeignet. Der Fokus von Politik und Verwaltung liegt nunmehr auf einer Fläche westlich der St.-Marien-Grundschule, die einen Teilbereich der geplanten öffentlichen Grünfläche an der Kirschenallee/Römerstraße bildet.

Vorteilhaft sei dort insbesondere die zentrale Lage mit Anbindung an mehrere Schulen, das Jugendzentrum und weitere Einrichtungen, heißt es. Fest steht auch: Die frühzeitige Einbindung der künftigen Nutzer soll ein hohes Maß an Identifikation bringen. Eine Betreuung, möglichst durch „Kümmerer“ aus dem Quartier, soll sichergestellt werden.

Für das „Gärten der Vielfalt“-Projekt ist eine Förderantragstellung vorgesehen, die fördertechnisch im Zusammenhang mit dem Volkspark „Neu_Meerbeck“ steht. Die zu erwartenden Kosten, sagt die Verwaltung, liegen bei voraussichtlich rund 30.000 Euro.

Unter Berücksichtigung der angestrebten neunzigprozentigen Förderung bleibt ein städtischer Eigenanteil von zehn Prozent in Höhe von 3000 Euro.