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Förderverein will den Moerser Streichelzoo erhalten und ausbauen

Neugründung : Förderverein will den Streichelzoo erhalten und ausbauen

Mitglieder der Freien Bürgerliste und der Grünen, sowie Bürgermeisterkanidatin Diana Finkele setzen sich weiter für das „Kleinod“ im Freizeitpark ein.

Der Moerser „Streichelzoo“ im Freizeitpark bleibt ein Wahlkampfthema. Jetzt haben Freunde des Zoos einen Förderverein gegründet. „Der Streichelzoo ist Anziehungspunkt für Jung und Alt. Wir wollen dazu beitragen, dass er erhalten bleibt und auch junge Tiere mit aufnimmt“, sagte Sandra Punge, die Vorsitzende des neu gegründeten Vereins. 16 Gründungsmitglieder haben den Verein am See im Moerser Freizeitpark aus der Taufe gehoben. Sie kamen auf Einladung von Diana Finkele zusammen, unabhängige Bürgermeisterkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen. Sie hatte sich zusammen mit Mitgliedern der Grünen in den vergangenen Wochen für den Zoo starkgemacht. Auch Mitglieder der Freien Bürgerliste hatten das Thema aufgegriffen.

Bereits im Mai hatten sich Anhänger des Streichelzoos zu einer Kunstaktion im Gelände versammelt. Sie wollten nach Ende der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort die dorthin an einen privaten Betreiber verliehenen Moerser Tiere zurückhaben. Jetzt kam es zur Gründungsversammlung des Vereins. „Der Streichelzoo stellt ein Kleinod dar. Insbesondere Kinder lieben die Tiere, vom Alpaka bis zum Hängebauchschwein“, sagte Jasmin Baumert, die zur zweiten Vorsitzenden gewählt wurde.

Otto Laakmann, Stadtrat der Freien Bürgerliste verwies auf die positiven Erfahrungen vom Freundeskreis Bettenkamper Meer, dem er derzeit vorsteht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass der Streichelzoo Platz für alte und junge Tiere bieten soll. Barbara Folkerts, Schriftführerin des neuen Vereins, und Jan Laakmann, Schatzmeister, bekräftigten, dass sie in Gesprächen mit dem Bürgermeister, dem zuständigen Dezernenten und den Fraktionen des Stadtrats ihre Hilfe und Unterstützung anbieten werden: „Wir wollen mitreden, was mit dem Gelände und dem Streichelzoo selbst geschieht.“ Diana Finkele sagte über den Verein: „Das ist ein Musterbeispiel bürgerschaftlichen Engagements, gelebte kommunale Demokratie.“