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Neukirchen-Vluyn: Feuerwehr löscht Garagenbrand

Neukirchen-Vluyn : Feuerwehr löscht Garagenbrand

Ein Garagenbrand hat in der Nacht zu Montag die Feuerwehr in Neukirchen-Vluyn in Atem gehalten. Das Feuer brach auf einem Gehöft am Seitlingsweg aus, östlich von der Ortschaft Hochkamer gelegen.

Wie Feuerwehrsprecher Jörg Uhlig mitteilte, lief der Alarm um 2.37 Uhr ein. "Bereits auf der Anfahrt war Feuerschein sichtbar, so dass sofort der Löschzug Vluyn nachalarmiert wurde", berichtet er.

Die Garage brannte bereits in voller Ausdehnung, als die Feuerwehrleute eintrafen. In dem Anbau einer Scheune, der von den Besitzern als Werkstatt genutzt wurde, habe das Feuer bereits auf das Dach übergegriffen.

Die Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten durch ein besonderes Problem behindert: Die Scheune war mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Feuerwehrleute mussten daher sorgfältig aufpassen, nicht durch die elektrische Spannung verletzt zu werden.

Insgesamt gingen sechs Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz gegen den Brand vor. Dabei setzten sie sechs C-Rohre und zwei Mittelschaumrohre ein. Das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude konnte so verhindert werden.

Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. "Kleinere Glutnester wurden noch bis zum Morgen abgelöscht", erklärt Jörg Uhlig. Zum Glück seien keine Personen durch das Feuer verletzt worden. Der Einsatz sei offiziell um 6.45 Uhr. Insgesamt seien 35 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen.

Ungeklärt ist allerdings noch die Ursache des Brandes. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten gehen derzeit von einem technischen Defekt aus.

Für die Feuerwehr in Neukirchen-Vluyn war es bereits der zehnte Einsatz im neuen Jahr. Nicht alle sind derart dramatisch. Wie viele unterschiedliche Aufgaben die Einsatzkräfte übernehmen, zeigte sich beispielsweise am 20. Januar. An diesem Tag mussten die Retter in den frühen Morgenstunden eine Person aus einer geschlossenen Wohnung befreien. Weiter ging es am frühen Nachmittag: Anwohner hatten gemeldet, dass eine Katze seit acht Stunden in einer Astgabel festsaß. Die Feuerwehr konnte das Tier mit einer Steckleiter wieder auf den Erdboden holen.

Kurz vor Mitternacht wurde schließlich ein Dachstuhlbrand gemeldet. Zwei Trupps unter Atemschutz, so verzeichnet das Einsatz-Tagebuch der Feuerwehr, stellten fest, dass es sich letztlich nur um eine durch den strengen Frost geplatzte Fernwärme-Heizungsanlage gehandelt hatte. Das Gebäude wurde spannungsfrei geschaltet, weil ein großer Teil des Hauses unter Wasser stand. Mehr über die verschiedenen Einsätze unter

www.feuerwehr-neukirchen-vluyn.de

(RP)