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FBM: Der Streichelzoo muss erhalten bleiben

Freie Bürgerliste Moers : FBM: Der Streichelzoo muss erhalten bleiben

Gerade in den aktuellen Corona-Zeiten sei der Kontakt mit der Natur und den Tieren auch für Moerser sehr wichtig – sagen die Lokalpolitiker.

(RP) Einige Tiere – eine Ziege, acht Hühner, neun Enten und eine Gans, sieben Schafe und zwei Alpacas – aus dem Streichelzoo am Freizeitpark in Moers sollen, wie berichtet, vorübergehend ein neues Zuhause bekommen. Die Stadt Moers leiht sie dem „Kalisto-Tierpark“, der auf dem Gelände der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort eine Spiel- und Tieroase aufbaut. Die Schafe, ein Schwein und die Vögel bleiben in Moers. „Die Landesgartenschau ist eine Attraktion für die Region. Deshalb kooperieren wir gerne mit Kalisto“, sagt der Technische Beigeordnete Thorsten Kamp.

Die Mitglieder der Freien Bürgerliste Moers (FBM) sehenn das anders. Mit großer Verwunderung habe man die Nachricht von der Tierausleihe aufgenommen, heißt es in einer Mitteulung an die Presse. FBM-Ratsmitglied Otto Laakmann fordert den Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer auf, von dieser Idee Abstand zu nehmen. Laakmann: „Viele Familien mit ihren Kindern besuchen den Streichelzoo im Freizeitpark Moers. Gerade in den aktuellen Corona-Zeiten ist der Kontakt mit der Natur und den Tieren sehr wichtig. Ein Streichelzoo ohne Tiere ist ein Witz.“

Die private Initiative „Kalisto-Tierpark Kamp-Lintfort“, so die FBM weiter, habe sicherlich die Gelegenheit, Tiere auf vielen Bauernhöfen des Niederrheins auszuleihen. Tiere aus Moers nach Kamp-Lintfort zu verlagern, solle sich laut Laakmann verbieten. Der kostenfreie Besuch im Streichelzoo Moers, mit den Alpacas und den Schafen, müsse auch in Zukunft möglich sein.

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