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Moers: Experten warnen vor Frostschäden

Moers : Experten warnen vor Frostschäden

Jetzt kommt der Winter wohl doch noch. Nach zuletzt für die Jahreszeit unnatürlich warmen Tagen heißt es daher nach den vergangenen Frostnächten auch für die am Niederrhein lebenden Menschen: umdenken und warm einpacken. Ungemach droht besonders den Wasserleitungen. Deswegen empfiehlt Ditmar Jakobs, Geschäftsführer des lokalen Wasserlieferanten Energie Wasser Niederrhein (Enni), jetzt Wasserzähler und Wasserleitungen zu schützen. „In den letzten Wintern hat Väterchen Frost auch in unserer Region immer wieder zugeschlagen. Teilweise massive Schäden in Gärten und Kellern machten Ärger und verursachten vermeidbare Kosten.“ Gerade wenn ein anfangs milder Winter abrupt länger anhaltende Minusgrade bringt, kann es zu Rohrbrüchen und defekten Wasserzählern kommen.

„Dabei können Hausbewohner“, so betont Jakobs, „die Leitungen und Wasserzähler leicht und ohne großen Aufwand schützen.“ Nachfolgend gibt Enni einige Tipps, wie man Schäden in Kellern, in Garagen und im Garten vermeiden kann: In Kellerräumen mit Wasserleitungen und in der Nähe von Zählern sollten die Hausbewohner Außentüren und Fenster geschlossen halten. Da Zugluft die Frostgefahr erhöht, sollten sie schlecht isolierte Türen und Fenster zusätzlich abdichten. Beschädigte Fensterscheiben oder schlecht schließende Türen sind vorsorglich zu reparieren. In frostgefährdeten Räumen sollte man Wasserzähler und -rohre mit Isoliermaterial umhüllen. Besonders gut eignen sich dazu Holzwolle, Stroh oder Säcke. Die im Winter im Freien nicht benötigten Wasserzähler sollten rechtzeitig ausgebaut werden.

Wenn es trotzdem zu einem Schaden kommt, empfiehlt Jakobs, sich schnellstens an den Entstörungsdienst der Enni zu wenden. Der ist Tag und Nacht unter Tel. 0 28 41/104-114 zu erreichen.

(RP)