Erste Bank der Region: Volksbank Niederrhein bietet Testamentsvollstreckung an

Als erste Bank am Niederrhein : Volksbank bietet Testamentsvollstreckung an

Kunden können jetzt bei der Volksbank ihr Vermögen im Todesfall verwalten und verteilen lassen.

Als erste Bank in der Region bietet die Volksbank Niederrhein von nun an eine Testamentsvollstreckung an. Kunden können also einen Vollstrecker engagieren, der in Falle ihres Ablebens ihr Vermögen verwaltet und an die Hinterbliebenen verteilt.

„Das eigene Vermögen ganz gezielt nach eigenen Wünschen und Vorstellungen an die nächste Generation weiterzugeben, ist für viele Menschen ein Herzenswunsch“, sagt Volksbank-Chef Guido Lohmann. Dies sei in Kundengesprächen immer wieder an ihn herangetragen worden. In allen 19 Geschäftsstellen am Niederrhein würden sich fortan qualifizierte Mitarbeiter um diese Belange kümmern. Sie entwickeln mit Kunden ein Konzept und übernehmen auch die Testamentsvollstreckung, also die Umsetzung einer Vermögensübergabe oder auch eine Stiftungsgründung.

Rechtsanwalt Andreas Michel, Syndikus der Volksbank, sagte: „Unsere Kunden können sicher sein, dass ihre Wünsche und Vorgaben verbindlich, exakt und kompetent umgesetzt werden.“ Auch den gesamten Schriftverkehr mit Ämtern und Behören will die Volksbank übernehmen.

Wie die Erfahrung gezeigt hätte, habe es in der Vergangenheit immer wieder Probleme gegeben, wenn die Durchführung Angehörigen überlassen werde. „Die emotionale Bedeutung, die diese Aufgabe beim Tod eines nahestehenden Menschen bedeutet, ist nicht zu unterschätzen“, sagte eine Volksbank-Sprecherin auf Nachfrage. „Durch einen Testamentsvollstrecker kann Streit zwischen den Hinterbliebenen vermieden werden.“

Zu den Kosten wollte die Volksbank Niederrhein sich auf Nachfrage nicht äußern: „Die werden individuell mit dem Kunden vereinbart, da das von den Wünschen des Kunden abhängt. Pauschale Aussagen lassen sich da nicht treffen“, hieß es.

(cpas)
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