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Moers: Enni-Experten warnen vor den Folgen des Frostes

Moers : Enni-Experten warnen vor den Folgen des Frostes

Bei Schäden, hilft der Entstörungsdienst.

Das morgendliche Kratzen gehört für Niederrheiner aktuell zum Alltag. Nach einem milden Januar zeigt der Winter nun auch den Moersern wieder die kalte Schulter, und das kann unter Umständen zu Problemen führen. Denn die nächtlichen Minusgrade schaden den Wasserleitungen. Der technische Bereichsleiter der Enni, Kai Gerhard Steinbrich, empfiehlt seinen Kunden deshalb, diese zu schützen. "Nach den anfangs milden Winterwochen haben viele Menschen sicher nicht mehr mit solchen Temperaturen gerechnet. Die stellen aber jetzt eine echte Gefahr dar", weiß er. "Jedes Jahr im Winter erreichen uns Anrufe von Kunden, die teils massive Schäden an Wasserleitungen und Wasserzählern melden. Diese und die damit verbunden Kosten wären leicht vermeidbar gewesen."

Die jetzige Wetterlage ist tückisch. Denn gerade wenn ein anfangs milder Winter abrupt länger anhaltende Minusgrade bringt, kann es zu Rohrbrüchen und defekten Wasserzählern kommen. "Hausbewohner sollten sich deswegen schnell um Leitungen und Wasserzähler kümmern", rät Steinbrich dabei auch an Keller, Garagen und Gärten zu denken. In Kellerräumen mit Wasserleitungen und in der Nähe von Zählern etwa sollten die Hausbewohner Außentüren und Fenster geschlossen halten. Da Zugluft die Frostgefahr erhöht, sollten sie schlecht isolierte Türen und Fenster zusätzlich abdichten. "In frostgefährdeten Räumen sollte man Wasserzähler und -rohre mit Isoliermaterial umhüllen", verrät Steinbrich einen einfachen Trick. "Dazu eignen sich etwa Isolierfilze sowie einschlägige Materialien aus dem Baumarkt." Und noch etwas rät Steinbrich auch jetzt noch: "Wer seine im Winter im Freien nicht benötigten Wasserzähler bislang nicht ausgebaut hat, sollte nun schnell reagieren."

Wenn es trotz aller Vorsicht zu einem Schaden kommt, empfiehlt Steinbrich den Griff zum Telefon. Der Entstörungsdienst ist unter der Rufnummer 104114 Tag und Nacht erreichbar. Vorsorge sei allerdings immer besser, denn für Schäden an Hausanschlüssen und Wasserzählern entstehen Kosten. "Für die ist in jedem Fall der Hauseigentümer verantwortlich", sagt Steinbrich.

(RP)