Moers: Enni beteiligt sich am Vergleichsring Friedhöfe

Moers : Enni beteiligt sich am Vergleichsring Friedhöfe

Wie lassen sich im Friedhofswesen hohe Qualitätsstandards und adäquate Gebühren in Einklang bringen? Vor dieser Herausforderung steht nicht nur die Enni Stadt & Service (Enni), sondern Kommunen bundesweit. Neun von ihnen haben an einem so genannten Vergleichsring der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGST) teilgenommen.

Wie lassen sich im Friedhofswesen hohe Qualitätsstandards und adäquate Gebühren in Einklang bringen? Vor dieser Herausforderung steht nicht nur die Enni Stadt & Service (Enni), sondern Kommunen bundesweit. Neun von ihnen haben an einem so genannten Vergleichsring der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGST) teilgenommen.

Diese präsentierte bei einem zweitägigen Workshop in Moers nun die Ergebnisse. "Derartige Vergleiche mit Kommunen ähnlicher Größe bieten uns Orientierung und zeigen, wo wir uns noch verbessern können", erklärt Enni-Vorstand Lutz Hormes, der die Teilnehmer turnusgemäß in der Grafenstadt begrüßte. Dabei stellte er den Gästen, die aus ganz Deutschland an den Niederrhein gekommen waren, auch das gerade durch den Verwaltungsrat der Enni beschlossene Friedhofskonzept vor. "Damit sind wir auf dem richtigen Weg", sieht Hormes die Strategie durch das Benchmarking bestätigt.

Die Enni nimmt seit insgesamt acht Jahren regelmäßig an Vergleichsringen in den Bereichen Grünpflege und Friedhofswesen teil. Dieses Mal maß sie sich mit acht deutschen Kommunen, deren Einwohnerzahl ebenfalls zwischen 100.000 und 200.000 liegt. Die KGST hatte im Rahmen der Analyse Daten und Fakten rund um das Bestattungswesen und die Grünpflege auf Friedhöfen abgefragt und aufwändig miteinander verglichen. Die Ergebnisse waren vielschichtig. "Bei den Gesamtkosten pro Quadratmeter Friedhofsfläche liegen wir ziemlich genau im Durchschnitt", erklärt Hormes. Handlungsbedarf gibt es jedoch bei der Abfallentsorgung. "Dieses Thema werden wir wie im Friedhofskonzept geplant nun angehen."

Neben dem rein Faktischen weiß Lutz Hormes den Erfahrungsaustausch für seine im Friedhofswesen beschäftigten Mitarbeiter zu schätzen, den derartige Vergleichsringe ermöglichen. "Ob es um Grabarten, die sich ändernde Bestattungskultur, den Umgang mit Überhangflächen oder den Kundenkontakt geht - die Themen sind überall gleich", freute sich Hormes über angeregte Diskussionen.

(RP)
Mehr von RP ONLINE