Moers: Eine Ape knattert durch Meerbeck

Moers: Eine Ape knattert durch Meerbeck

Mitarbeiter des "Hauses für Jung und Alt" nutzen die "Biene" im Stadtteil.

25 Kilometer pro Stunde sind für das Fahrzeug mit dem blau-weißen Grafschafter-Diakonie-Schriftzug das Maximum. Die geringe Höchstgeschwindigkeit macht das Gefährt des italienischen Vespa-Herstellers Piaggio zu einem gemächlichen Fortbewegungsmittel auf drei Rädern. Seit ein paar Wochen ist der charmant knatternde Kastenwagen im Stadtteil unterwegs. "Unsere Ape ist ein Fahrzeug für Meerbeck", sagt Andreas Blinzler, Einrichtungsleiter des Seniorenheims im "Haus für Jung und Alt".

Entsprechend wird die "Biene" (italienisch Ape) genutzt: Nicht nur Pflegekräfte begleiteten darin Bewohner zu kleineren Besorgungen, zu Angehörigen aus dem Stadtteil oder sie holten Rezepte bei Ärzten ab. Die Diakonie-Ape steht auch anderen Nutzern aus Meerbeck zur Verfügung. Ehrenamtliche, die sich beim Besuchsdienst des "Internationalen Netzwerks 55 plus" der Gemeinde Meerbeck als Nachbarschaftshelfer engagieren, düsen damit zum Beispiel zu ihren Besuchen. Dass sich die Anschaffung lohnen wird, davon ist Andreas Blinzler überzeugt: "Das Fahrzeug wird das Leben im Haus für Jung und Alt bereichern und häufig im Stadtteil zu sehen sein."

Ihren festen Platz hat die kleine Ape auf dem Parkplatz vor der Einrichtung an der Blücherstraße. Die Anschaffung hat die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe finanziell unterstützt. Der Wohlfahrtsverband steuerte 3000 Euro aus Kollektenmitteln bei.

(RP)