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Ehrenamtliche Seelsorge​: Synode im KIrchenkreis Moers berät über Konzept​

Ehrenamtliche Seelsorge : Synode im Kirchenkreis Moers berät über Konzept

Die Synode, das Kirchenparlament des Kirchenkreises Moers mit seinen 21 evangelischen Kirchengemeinden von Alpen bis Rheinhausen, hat am vergangenen Wochenende getagt. Das sind die Beschlüsse.

Als ersten Tagesordnungspunkt berichtete Wolfram Syben, Superintendent des Kirchenkreises Moers, dass der Kreissynodalvorstand (KSV) einen Einwand gegen den Regionalentwurf zum Kiesabbau verfasst und gemäß der Einwendungsfrist Ende April auf den Weg gebracht habe. Der von den Synodalen gewählte KSV leitet den Kirchenkreis zwischen den Synodaltagungen. Das Dokument ist in der Berichterstattung zur Synode auf www.kirche-moers.de einsehbar.

Mit dem ökologischen Handeln befasste sich auch der nächste Tagesordnungspunkt: Die Landessynode hat Kirchenkreise und Gemeinden zum Energiecontrolling und zum Erstellen von Gebäudeklimasteckbriefen verpflichtet. Der KSV hatte in seiner Sitzung am 27. Januar beschlossen, auf der Ebene des Kirchenkreises ein Energiemanagement aufzubauen, das Kirchengemeinden und den Kirchenkreis kontinuierlich bei dieser Arbeit unterstützen soll.

Beim Tagesordnungspunkt Notfallseelsorge stimmten die Synodalen einem Beschlussvorschlag zu, der auch in den Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Kleve und Wesel zur Abstimmung steht. Der Beschluss sieht die gemeinsame Wahrnehmung der Notfallseelsorge vor, anteilig finanziert entsprechend der Zahl der Gemeindeglieder in den jeweiligen Kirchenkreisen. Anschließend informierten Krankenhausseelsorgerin Anke Prumbaum und Synodalassessor Matthias Immer zu Überlegungen, auch eine Ausbildung für ehrenamtliche allgemeine Seelsorge zu konzipieren. Der Synode wird bei ihrer Novembertagung ein Konzept zur Beratung vorgestellt. Weitere Tagesordnungspunkte umfassten die neue Geschäftsordnung für den Jugendausschuss, Änderungen im Rechnungsprüfungsgesetz und Informationen über den Stand der Arbeitsgruppe, die einen Vorschlag für die Pfarrstellenkonzeption der Jahre 2026 bis 2030 erarbeitet. Schließlich stimmten die Synodalen dem Vorschlag zu, eine Million Euro aus dem Sonderposten Finanzausgleich für den Personalentwicklungsfonds zu nutzen.