Ehemaliges Schulgelände: Bauträger informiert über Projekt in Hochstraß

Ehemaliges Schulgelände in Moers : Bauträger informiert über Bauprojekt in Hochstraß

CDU-Chefin Petra Kiehn hatte zum Gespräch eingeladen.

(lang) „Reden wir!?“ unter diesen Titel hatte die Moerser CDU-Stadtverbandsvorstizende Petra Kiehn für Dienstag interessierte Bürger aus Moers-Hochstraß zu einem Meinungsaustausch eingeladen. Es war die bereits dritte Veranstaltung dieser Art seit Beginn des Jahres, und wie bisher waren dazu auch diesmal wieder rund 60 Besucher in das St.-Marien-Pfarrzentrum gekommen.

„Wir wollen auf diese Weise den hier wohnenden Menschen die Möglichkeit geben, sich mit Verbesserungsvorschlägen und Kritk aktiv an der Gestaltung ihres Stadtteils zu beteiligen“, so Kiehn. „Oft sind es nur kleine Dinge, mit der sich die Wohnqualität des Stadtteils verbessern lässt. Da wollen wir helfen.“

Mit den Neubebauungsplänen für das ehemalige Schulgelände zwischen Tannenberg- und Ernst-Hollastraße ging es diesmal jedoch um ein etwas größeres Thema. Die meisten Besuchern wussten zwar bereits, dass dort demnächst Wohnungen entstehen sollen, mehr aber nicht. Deswegen hatte Petra Kiehn für diesen Abend den Inhaber der zuständigen Bauträgerfirma Philip Janssen eingeladen.

Die Details, so erfuhren die Besucher, seien zwar noch in der Planung, aber das grobe Konzept bestehe bereits. Danach sollen auf dem ehemaligen Schulgelände 130 barrierearme, zwischen 45 und 60 Quadratmeter große Sozialwohnungen zu einem Quadratmeterpreis von circa sechs Euro gebaut werden.

Darüber hinaus ist für einige schon vorhandene einstöckige Häuser entlang der Kirschenallee eine Aufstockung mit bis zu fünf Etagen vorgesehen. Die dort entstandenen Wohnungen würden allerdings weitgehend am freien Mietmarkt angeboten, hieß es.

Fragen zum Beispiel zu der vorgesehenen Anzahl von Parkplätzen und anderen Details konnte Janssen zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht beantworten. Zum nächsten „Reden wir!?“-Termin am 3. März wurde er aber aber bereits eingeladen.