Moers: Drei Chöre begeistern in der Dorfkirche

Moers: Drei Chöre begeistern in der Dorfkirche

Auch in diesem Jahr führte das Konzert zum Advent wieder zahlreiche Besucher in die Evangelische Dorfkirche Repelen. Die besondere Atmosphäre dieser Traditionsveranstaltung war ein Publikumsmagnet für Besucher von Nah und Fern. Unter der Leitung von Kirchenmusiker Dennis Kittner präsentierten die Chöre Engelterz, Voicemail und der Projektmännerchor "Die Trommeljungs" eine Auswahl weihnachtlicher Chorliteratur.

Doch die Besucher waren nicht nur zum Zuhören gekommen, sondern wollten sich auch selbst einbringen, und lange brauchten sie auf ihren ersten Einsatz nicht zu warten. Nachdem die Sängerschar zur Begrüßung "Wir sagen euch an den lieben Advent" angestimmt hatte, durfte das Publikum mitsingen, und so tönte es festlich jubilierend durch die "Freut euch, ihr Christen". Triumphierend ging es weiter in "Herbei, o ihr Gläubigen", und selbst die Strophen in englischer Sprache konnte die Sangeslust der Konzertbesucher nicht bremsen. "Ich muss schon sagen, Sie geben einen ganz anständigen Chor ab", lobte Chorleiter Dennis Kittner. Zwischen den gemeinsam gesungenen Liedern stellten die Chöre sich abwechselnd mit Weihnachtsmelodien vor, die von Benjamin Brittens "Ceremony of Carols" effektvoll ergänzt wurden. Für einen Höhepunkt im Programm sorgten die zwölf Sängerinnen von Engelterz, dem Ex-Jugendchor der Dorfkirche, mit den drei Solistinnen Veronika Hamela sowie Chantal und Anja Vogelsberger. Nachdem im vergangenen Jahr das Programm mit polnischen Weihnachtsliedern beim Publikum gut angekommen war, hatte Kittner drei der Lieder ins Programm wieder aufgenommen. Das wohl schönste davon, "Lulajze Jezuniu" (Schlafe mein Jesukind) verfehlte seinen Zauber nicht, selbst der Chorleiter war von der wunderschönen Melodie ganz ergriffen: "Das ist was fürs Herz!" Wenig später bot das "Ave Maria" noch einmal Gelegenheit, "die Augen zuzumachen und ein bisschen zu träumen von Weihnachten". Dazwischen sorgten die Trommeljungs, die aus dem vollen Repertoire der Männerchöre schöpften, mit sonoren Stimmen und kernigen Rhythmen dafür, dass es nicht "zu süß" wurde.

(prs)