Kamp-Lintfort: Die Wasserrutsche ist der Hit

Kamp-Lintfort : Die Wasserrutsche ist der Hit

Ein Sommertag auf der Liegewiese im neuen Panoramabad: Der Grafschafter schaute sich um, was den Besuchern im Nachfolger des Spaßbades Pappelsee so geboten wird. Fazit: Es gibt viele Attraktionen, die einige kleine Mängel schnell vergessen lassen. Sie sollen bald nachgebessert werden.

Marie (12), Sarah (13) und Kim (13) treffen sich schon einige Minuten vor zwölf Uhr am Eingang des neuen Panoramabades Pappelsee. "Wir sind fast jeden Tag hier", erzählt Kim, während die Sonne lacht. "Die Wasserrutsche ist am Besten." Seit Montag ist der Freibereich des Panoramabades Pappelsee täglich geöffnet.

Vor allem Kinder und Jugendliche haben Spaß im Nachfolger des Spaßbades. "Ab 27 Grad ist das Freibad ein Muss", erzählt René Brieden am Kassenbereich, als Marie, Sarah und Kim ihre Karten kaufen. "An normalen Tagen kommen 1000 und mehr Besucher, am Samstag und am Sonntag können es auch 3000 werden, wenn die Sonne scheint." Diese Zahlen sind den drei Mädchen egal, die schon dem Rutschen entgegenfiebern. Gleich geht es auf die Terrassen zwischen dem Becken in der Halle, das durch verglaste Falttüren auch vom Außenbereich zugänglich ist, und dem Nichtschwimmerbecken im Freien.

Das ist der beliebteste Sektor im neuen Panoramabad. "Hier ist es sonnig", findet Kim, die für ihre Freundinnen und sich drei der 20 vorhandenen Liegestühle sichern konnte. Von dort ist die Wasserrutsche gut zu sehen, die Mittelpunkt des Freibereichs ist, weil sich hier die jungen Schwimmer ein Schaulaufen bieten können. Die hölzernen, oben offenen Umkleidekabinen benutzen sie übrigens nicht, sowie die meisten der anderen Besucher. Denn die senkrechten Holzlatten sind in zwei parallelen Reihen so weit auseinandergesetzt, dass Besucher schräg in die Kabinen sehen können.

Dort erfolgt in den nächsten Wochen eine Nachbesserung, indem zusätzliche Latten eingebaut werden. Ebenso gibt es kleine Nachbesserungen bei der Bepflanzung. Zum Beispiel wird ein Beet mit Naturblumen auf einer gemulchten Fläche angelegt, das am Nichtschwimmerbecken Richtung Pappelsee liegt. Und Kinder, die Wasserpumpen und Wasserkanonen im Kleinkinderbecken bedienen, werden demnächst mit einem Sonnensegel geschützt. Doch die Attraktionen lassen diese kleinen Mängel schnell vergessen.

"Los", ruft Kim, um auf dem Bauch parallel mit Marie die Wasserrutsche hinunter zu sausen. Als beide im Wasser sind, folgt Sarah. Nachdem Marie, Sarah und Kim im Wasser angekommen sind, steigen sie in die Schaukelgrotte im Becken, die sich wie eine übergroße Tulpe im Wind hin- und herbewegt, wenn darin geschaukelt wird. Dann klettern die Drei aus dem Wasser, legen sich auf ihre Liegestühlen zum Sonnen. Anschließend ist Zeit für Eis am Stiel angesagt.

Für Kinder besteht außerdem die Möglichkeit, auf dem neuen Netz zu klettern, das wie ein Dach eines kleinen Zirkuszeltes aufgespannt ist, während im Sand darunter Kinder mit ihren Förmchen spielen. So kann man sich einen Sommertag im Panoramabad vertreiben — bis kurz vor 19 Uhr. Keine Frage: Bei gutem Wetter kommen Marie, Sarah und Kim schon morgen wieder.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Viel Spaß im Panoramabad

(got)