Moers: Der Slam geht weiter

Moers : Der Slam geht weiter

Das Sprachlabor hat für Poetry Slammer wieder geöffnet. Die Konditionen sind bekannt. Sechs Minuten Zeit für selbstgeschriebene Texte, egal, wie sie vorgetragen werden, gesungen oder gesprochen, und alles ohne Hilfsmittel. Geld, Ruhm und Schokolade sind der Lohn der Poetry Slammer. Zur Neuauflage gibt es verschiedene Veränderungen. Neu ist die Jury, die nach Punkten entscheidet. Neu ist bei der Wiederauflage nach den Sommerferien der Standort, der allerdings noch bekannter werden muss. Die Volksschule kooperiert mit den Veranstaltern, das ist Steffi Jaeger mit ihrer AT-Crew, die inzwischen den 14. Poetry Slam eingeläutet hat. „In der Volksschule haben wir für diese Form der Kleinkunst eine Bühne gefunden“, erzählt Steffi Jaeger, die sich der Unterstützung von Holger Ehrich und Wenke Seidel sicher sein kann.

Den Umzug der Volksschule Anfang 2009 ins neue Domizil am Bahnhof macht das Sprachlabor mit. „Das passt einfach“, meint Steffi Jaeger. Fünf Slammer waren angemeldet. Vier traten an, darunter so bekannte Satzmacher wieder Slamfisher Sushi mit „So quasi, fast beinah“ oder der Moerser Patrick Roßkothen mit dem Beitrag „Du dachtest, du wärst so schlau“. Oder Claas Neumann mit seinen lebensnahen Beobachtungen und dem neuen Supershirt. Neu auf der Moerser Bühne war hingegen Hatice Gönülerie aus Krefeld. Ihre Fatma-Geschichten beleuchteten einmal mehr das Thema Integration. Teils humorvoll, teils nachdenklich war ihre Botschaft mitten aus dem Leben. Sie thematisiert mit ihren Texten familiäre Erlebnisse. Mike Reusch moderierte in bewährter Weise. Das Sprachlabor in der Volksschule, Hanns-Albeck-Platz (ehemals Südring) öffnet wieder am Mittwoch, 29. Oktober, 19.30 Uhr. Anmeldungen unter slam-master@gmx.de Die Herbstsaison des Comedy-Salons geht im Repelener Pumpenhaus in die nächste Runde. Termin: Dienstag, 7. Oktober, 20 Uhr, und Mittwoch, 8. Oktober, 18 und 21 Uhr.

(RP)