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Deponiepläne: SPD lädt zu Videokonferenz ein

Geplante Deponie an Moerser Stadtgrenze : Deponiepläne: SPD lädt zu Videokonferenz ein

Verwaltung und Politik in Moers lehnen Planung für die Halde Lohmannsheide geschlossen ab. Die Hauptzufahrt zu einer möglichen Deponie würde auf Moerser Stadtgebiet liegen. Die Sozialdemokarten rechnen mit intensivem Lkw-Schwerlasterverkehr.

Auf Initiative von Anja Reutlinger laden die Moerser Sozialdemokraten alle Interessierten für kommenden Sonntag, 31. Januar, von 10 bis 12 Uhr zu einer Videokonferenz zum Thema „Keine Wiederbeschüttung der Deponie Lohmannsheide!“ ein. „Ich liebe unser Geleucht, eine wunderbare Landmarke, besonders bei Dunkelheit, wenn die ganze Fläche in der Farbe des Geleuchts rot ausgeleuchtet ist und schon von der Autobahn auf unsere Stadt und ihre Geschichte aufmerksam macht“, sagt Reutlinger. Alles andere als wünschenswert sei allerdings eine weitere Halde in dieser Höhe direkt daneben. 

Verwaltung und Politik in Moers lehnen Planung für die Halde Lohmannsheide geschlossen ab. „Wir wollen diese Deponie nicht, sie gefährdet in höchstem Maß unser Grundwasser“, sagt auch  Reutlinger. Die Berghalde, derzeit ein Biotop, auf dem sich seltene Tiere und Pflanzen angesiedelt haben, liegt auf Duisburger Gebiet und ragt wie eine Insel mitten ins Moerser Stadtgebiet hinein. Die Hauptzufahrt zu einer möglichen Deponie würde auf Moerser Gebiet liegen. Die Sozialdemokarten rechnen mit intensivem Lkw-Schwerlasterverkehr mit der entsprechenden Staub-, Dreck-, Lärm und Umweltbelastung.

Als Gast wird am Sonntag, neben Ibrahim Yetim MdL und SPD-Bundestagskandidat Jan Dieren, auch Hans-Gerd Bosch von der SPD Duisburg-Baerl bei der Videokonferenz anwesend sein. Bosch hat in Duisburg den Widerstand gegen die Wiederbeschüttung der Deponie von Beginn organisiert. Wer teilnehmen will, kann sich die Zugangsdaten zuschicken lassen – per Mail an info@konrad-goeke.de.