Moers: Das sind unsere Kirmes-Höhepunkte

Moers : Das sind unsere Kirmes-Höhepunkte

Familie Schreiber kommt seit Jahren auf die Moerser Kirmes. Ihre Tipps: Crazy Mouse, Riesenrad und Autoscooter.

Die einen lieben den Nervenkitzel der großen Fahrgeschäfte, andere suchen den Grusel in der Geisterbahn oder hoffen auf einen Flirt an der Raupe. Die Moerser Kirmes bietet für jeden etwas. Für Bernd Schreiber, seine Frau Nathalie und ihre drei Kinder Anton (4), Ida (6) und Moritz (8) ist sie vor allem ein Familienerlebnis. Die Fünf verbringen laut Aussage von Vater Bernd regelmäßig jedes Jahr wenigstens einen Nachmittag gemeinsam auf dem Rummelplatz, in diesem Jahr hatten sie außerdem noch Lennart, den gleichaltrigen Freund ihres Sohnes Moritz mitgenommen.

Dabei war es trotz des großen Angebots nicht immer einfach, für jeden das passende Vergnügungsangebot zu finden, noch schwieriger aber gestaltete sich die Suche nach einem Angebot, an dem Kinder und Eltern gemeinsam Spaß haben konnten. Den Schreibers gelang das Kunststück an diesem Wochenende.

"Wir sind schon früher, als die Kinder noch nicht da waren, gerne zur Kirmes gegangen", erklärte Nathalie Schreiber. Dieser Reiz ist geblieben, nur dass wir heute nicht mehr in die ganz so rasanten Fahrgeschäfte steigen." Lust dazu hätte sie manchmal schon noch, aber erstens fehle ihr inzwischen der Mut, und zweitens wolle sie bei den Kindern noch keine Begehrlichkeiten wecken. So entschied sich die Familie dann für das Riesenrad — wenigstens Bernd Schreiber und die Kinder. Seine Frau Nathalie hat es nicht so mit extremen Höhen. Da passte der Autoscooter schon besser. Er gehört für die Schreibers seit Jahren zum Pflichtprogramm auf der Kirmes, ebenso wie das Torschießen. Dabei gewann Moritz einen aufblasbaren, mit der amerikanischen Flagge bedruckten Baseballschläger, und sein Freund durfte stolz einen ebenfalls aufblasbaren, violetten Alien mit nach Hause nehmen. Auch beim Entenangeln waren die beiden unschlagbar, obwohl der vierjährige Anton und die sechsjährige Ida hier ebenfalls nicht ohne Erfolg blieben. Wahrscheinlich lag das an den diversen süßen Stärkungen, mit der die Familie zwischenzeitlich ihre Energien in Form von gebrannten Mandeln und Crêpes aufgeladen hatte. Die Crêpes für alle "natürlich mit Nutella", nur Mutter Nathalie begnügte sich mit einem leichten Zuckerbelag.

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Gut dreieinhalb Stunden verbrachte die Familie auf der Kirmes. Ihr Fazit: Am besten war die "Crazy Mouse". Die Achterbahn begeisterte mit ihren rasanten, aber dennoch nicht allzu gefährlich anmutenden Kurven alle Schreibers gleichermaßen und dürfte sie auch im nächsten Jahr wieder auf die Moerser Kirmes locken.

(RP)