Moers: Das "Rock-it"-Festival gibt jungen Bands eine Bühne

Moers : Das "Rock-it"-Festival gibt jungen Bands eine Bühne

Die Musikveranstaltung findet am 23. und 24. März zum zehnten Mal statt. Ort: das Bollwerk 107.

Zehn Jahre Moerser "Rock-it!" Festival. Was einst als relativ bescheidene Initiative von Schülern des Grafschafter Gymnasiums in Moers begann, hat sich inzwischen zu einer der wichtigsten Veranstaltungen für junge Bands und Musiker am Niederrhein gemausert. Am 23. und 24. März ist es wieder soweit. Dann präsentieren sich im Moerser Jugendkulturzentrum "Bollwerk" 107" insgesamt 18 von ihnen sowohl auf der großen Bühne im Saal, als auch nebenan in der dortigen Kneipe. Und das dank der Unterstützung des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, der Sparkasse am Niederrein und noch einiger weiterer Sponsoren bei freiem Eintritt. Dazu kommt, dass alle an der Organisation beteiligten Helfer auch diesmal wieder ausschließlich ehrenamtlich arbeiten. Das ging schon Ende 2017 los. Auf ihre Ausschreibung hin hatten sich immerhin rund 400 Bands und Solokünstler gemeldet. Deren Videos und Youtube-Beiträge galt es erst einmal zu sichten und daraus dann eine erste Vorauswahl zu treffen. Dabei spielte neben der Originalität und Frische der Musik vor allem das Alter der Bewerber eine wichtige Rolle. "Unser Anliegen ist es ja, jungen Musikern ein Forum für ihre ersten Auftritte zu verschaffen. Deswegen hatten wir das Durchschnittsalter von vorne herein auf maximal 27 Jahre festgelegt", erklärte Luisa Elbinger, eine der Mitorganisatorinnen. "Im Januar haben wir uns dann noch einmal zu einem endgültigen Auswahltermin getroffen, wobei unser besonderes Augenmerk natürlich auf die Moerser Band-Szene gerichtet war. Gleichzeitig wollten wir aber auch ein möglichst breites musikalisches Spektrum bieten, so dass wir auch Bands und Musiker aus anderen Städten, zum Beispiel aus dem Ruhrgebiet oder aus Köln, Bonn und Trier zugelassen haben."

Das Ergebnis ist eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Rock-Stilen, von melodiös bis ganz hart. Dazu kommen Hip-Hop, Folk, Mainstream-Rap, sowie verschiedene Singer-Songwriter-Auftritte. "Wir hoffen natürlich, dass die Besucher nicht nur zu den schon ein wenig bekannteren Newcomern kommen", erklärte Jons Heiner, der für die organisatorischen Aufgaben des Festivals im "Bollwerk" zuständig ist. Zusätzlich zu den musikalischen Beiträgen gehören anlässlich des zehnten Geburtstages übrigens erstmalig auch ein Workshop zum Thema "Konzertbooking", der allerdings schon weitgehend ausgebucht ist, und die Verleihung eines speziellen "Rock-it!"-Musikvideo-Awards. Für diesen Wettbewerb können noch bis zum 5. März entsprechende Video-Beiträge mit einer maximal zehnminütigen Länge eingereicht werden. Infos unter www.rockit.events und unter Facebook.com/rockitfestival.

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