Das "Jedermann" in Moers besteht seit 24 Jahren.

Moers : Café Jedermann feiert Geburtstag

Freibier, Häppchen und Live-Musik. Das Moerser Café-Restaurant „Jedermann“ feierte das 20-jährige Bestehen am Samstag mit einer großen Biergartenfete.

Voll war es schon oft im Hülsdonker „Jedermann“. Zum Beispiel bei den beliebten Partys zum 1. Mai, oder wenn der bekannte Jazz-Trompeter Rod Mason mit seinen „Hot Five“ ein Gastspiel gab. Doch an diesem Samstag hatte sich scheinbar ganz Moers dort versammelt. Schon kurz nach 17 Uhr trafen die ersten Gäste ein und besetzten in dem mit zwei riesigen, weißen Sonnenschirmen überdachten Biergarten die Tische. Wenig später gab es dann draußen auch kaum noch Stehplätze. Grund für den Ansturm war ein runder Geburtstag. Vor genau 20 Jahren war aus dem damals bekannten Hülsdonker Musiklokal „Le Ceval“ das heutige „Café Jedermann“ geworden. „Das muss natürlich entsprechend gefeiert werden“, hatte sich das Gastwirtspaar Christian Hirschmann und Andrea Goer gedacht und deswegen am Samstag zu einer großen Freiluftfete eingeladen. Das sonnige, aber nicht allzu heiße Wetter war ideal dafür, und so kamen nicht nur viele Stammgäste, sondern auch zahlreiche Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung. Darunter sogar ein Paar aus Südafrika. „Ich bin ursprünglich aus Moers und war früher oft hier“, erklärte der südafrikanische Gast. „Und ich liebe Musik aus den 70er Jahren.“ Die gab es an diesem Abend reichlich. Zuerst ab 20 Uhr drei Stunden lang live mit der Kultband „Glam Bam“ und dann ab 23.30 Uhr von DJ Michael Victor am Plattenteller. Dazu spendierte das Geburtstagskind rund 100 Liter Freibier und eine leckere Auswahl an kleinen Häppchen. Die meisten aber waren zum Gratulieren gekommen und wegen „Glam Bam“. „Die spielen genau meine Musik, freute sich der 61-jährige Michael B. aus Moers. „Und toll aussehen tun sie auch.“ Das stimmte. Angetan mit knallbunten Schlaghosen, zebragestreiften und silbernen Plateau-Schuhen sowie wilden Langhaarperücken mischte die Band die Party drei Stunden lang mit heißen 70er-Jahre-Rocksongs wie „Wig Wam Bam“ von den Sweet, Children of the Revolution“ von T-Rex oder mit Slades „Mama, weer all crazy know“ auf. Am Ende gab es dann niemanden mehr, der nicht tanzte oder mitklatschte.

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