Moers: Bund fördert den Breitbandausbau in der Wir-4-Region

Moers: Bund fördert den Breitbandausbau in der Wir-4-Region

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat der Wir4-Region ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht. Wie die Enni gestern mitteilte, gab Minister Christian Schmidt den Städten Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg die Zusage, den Ausbau eines flächendeckenden Breitbandangebotes mit 14 Millionen Euro zu unterstützen. Damit entsprach das Ministerium dem Förderantrag der Enni Stadt & Service Niederrhein, die mit Experten des Forschungs- und Beratungsunternehmens Innowise für die kommunalen Partner ein Konzept für eine Netzinfrastruktur entwickelt hatte. Nun erwarten die Partner eine Finanzspritze des Landes, durch die die ermittelte Wirtschaftlichkeitslücke von 28 Millionen Euro geschlossen werden könnte.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat der Wir4-Region ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht. Wie die Enni gestern mitteilte, gab Minister Christian Schmidt den Städten Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg die Zusage, den Ausbau eines flächendeckenden Breitbandangebotes mit 14 Millionen Euro zu unterstützen. Damit entsprach das Ministerium dem Förderantrag der Enni Stadt & Service Niederrhein, die mit Experten des Forschungs- und Beratungsunternehmens Innowise für die kommunalen Partner ein Konzept für eine Netzinfrastruktur entwickelt hatte. Nun erwarten die Partner eine Finanzspritze des Landes, durch die die ermittelte Wirtschaftlichkeitslücke von 28 Millionen Euro geschlossen werden könnte.

Möglichst schon 2018 wollen die Partner den Ausbau des Glasfasernetzes in den bislang unterversorgten Gebieten der Wir4-Städten vorantreiben. Dabei geht es sowohl um Firmen in Industrie- und Gewerbegebieten als auch unterversorgte Haushalte und Schulen in den Städten, die von den Ausbauplänen führender Telekommunikationsunternehmen in den kommenden drei Jahre nicht profitieren werden. Diese "weißen Flecken" sollen möglichst bis 2020 an die Datenautobahnen mit Übertragungsraten von 100 Mbit pro Sekunde angeschlossen sein. Rund 760 Kilometer Glasfaserkabel sind nötig, um rund 4000 Haushalte, 350 Unternehmen, und knapp 80 Schulen und Verwaltungsgebäudes schnelles Internet zu ermöglichen.

(RP)