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Brohl will Olympia auch in den Kreis Wesel holen

Olympia-Bewerbung : Brohl will Olympia auch in den Kreis holen

Die Lage im Speckgürtel der Metropolregion Rhein-Ruhr sei ideal, sagt der CDU-Landratskandidat.

Seit einigen Monaten wird in Nordrhein-Westfalen intensiv an einem Konzept für Olympische und Paralympische Spiele in der Metropolregion Rhein-Ruhr gearbeitet. Federführend ist die private Initiative „Rhein Ruhr City“. Sportmanager Michael Mronz will die Olympischen Spiele 2032 in die Region holen. Die schwarz-gelb geführte Landesregierung und der Landtag in NRW unterstützen die Bewerbung. „Davon kann am Ende auch der Kreis Wesel enorm profitieren“, sagt nun CDU-Landratskandidat Ingo Brohl. Im Falle eines Zuschlags werde man vielleicht keine Sportstätten bekommen, könne aber unter anderem auf internationale Sportereignisse im Vorfeld der Spiele hoffen. Vorstellbar, sagt Brohl, sei zum Beispiel Pferdesport oder Hockey. „In Moers trainieren heute schon Hockey-Nationalmannschaften.“

Schlussendlich ist für den Moerser eine bessere Vernetzung des Kreises im Speckgürtel der Metropole Rhein-Ruhr das Ziel. „Bislang“, sagt Brohl, „ist der Kreis Wesel diesbezüglich ein weißer Fleck. Das soll sich ändern. Bereits im vergangenen Jahr war ich bei den Initiatoren und habe mir die Konzeptideen vorstellen lassen.“ Seitdem sei er noch überzeugter, dass ein solches Weltevent ein Gestaltungs- und Veränderungsmotor für die Rhein-Ruhr-Metropole ist, betont Brohl

     CDU-Landtagskandidat Ingo Brohl
CDU-Landtagskandidat Ingo Brohl Foto: CDU
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Gewinnen könne der Kreis zum Beispiel bei der Mobilitätswende und beim Tourismus, erklärt der Landratskandidat. „Auch im Vorfeld der Spiele werden viele Events, deutsche und internationale Meisterschaften, Symposien und vieles mehr in der Region stattfinden. Der Kreis Wesel liegt direkt im Speckgürtel einer solchen Olympiade. Das kann es für mich aber nur geben, wenn die Bürgerinnen und Bürger von ihrem Nutzen überzeugt sind.“

Deshalb lädt Brohl für Mittwoch, 19. Februar, ab 19 Uhr alle Interessierten in den Enni-Sportpark Rheinkamp ein. Dort, heißt es, werden Vertreter von „Rhein Ruhr City“ die Konzeptidee und den Planungsstand für Olympische und Paralympische Spiele in der Metropolregion vorstellen.

Weitere Veranstaltungen und Initiativen sowie Gespräche zum Thema seien – über das gesamte Kreisgebiet verteilt – in Planung, sagt Brohl: „Ich bin davon überzeugt, dass sich durch und mit diesen Spielen die Metropolregion Rhein-Ruhr endlich zu einer echten Metropole mit entsprechender, moderner Infrastruktur entwickeln kann.“

Erste Unterstützung erhält Brohl bereits von den Parteikollegen der CDU in Wesel. Dort sei man ebenfalls bereits in Planungen und Gesprächen,  heißt es, genauso wie Brohl aber von den Vorteilen eines gemeinsamen Auftritts als Kreis Wesel überzeugt.