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„Bewegen hilft“ 2019: Moers’ erste Bobbycar-Meister

Charity-Aktion : Moers’ erste Bobbycar-Meister

Die 1. Niederrheinische Bobbycar-Meisterschaft zugunsten der Charity-Aktion „Bewegen hilft“ startete mit einem Prominentenrennen. 100 Teilnehmer fuhren mit, vor allem Kinder.

Atilla Cikoglu (SPD) stieg nach dem ersten Renndrittel vorzeitig aus, ebenso Dino Maas (FDP). Ingo Brohl (CDU) und Claus Peter Küster (Grafschafter) kamen abgeschlagen nach über fünf Minuten ins Ziel. „Ich habe gedacht, ich hätte Beton an den Füßen, so schwer waren sie beim Bobbycar-Fahren“, berichtete der Fraktionsvorsitzende der Grafschafter, nachdem er seinen „Rennwagen“ en miniature im „Park fermé“ abgestellt hatte.

Christoph Fleischhauer bereitete die ungewohnte Haltung auf dem Kinderfahrzeug weniger Probleme. Mit 3:54 Minuten sicherte sich der Bürgermeister den dritten Platz vor Feuerwehrchef Christoph Rudolph mit 4:31 Minuten. Schneller waren nur Volksbank-Vorstand Guido Lohmann und Enni-Vorstand Lutz Hormes unterwegs, die sich mit 3:39 und 3:20 Minuten den zweiten und den ersten Platz sicherten.

Mit diesem Prominentenrennen, das aus zwei Läufen bestand, startete am Samstag die „1. Niederrheinische Bobbycar-Meisterschaft“. Ausgetragen wurde sie auf dem Parkplatz der Volksbank Niederrhein an der Mühlenstraße. Die Idee dazu hatte Volksbank-Vorstand Guido Lohmann gehabt, der gleichzeitig Initiator der Aktion „Bewegen hilft“ ist. „Bobbycar-Fahren verbindet Sport und Spaß“, berichtete er, nachdem er einen Pokal als Zweitplatzierter erhalten hatte. „Das passt zu ,Bewegen hilft’. Während der Aktion im vergangenen Jahr hatte ich die Idee dazu. Aber sie ließ sich nicht sofort umsetzen.“

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Schließlich sollte es nicht nur ein Rennen werden, sondern ein kleines Familienfest, bei dem Mitarbeiter der Volksbank freiwillig dabei waren, um „Bewegen hilft“ zu unterstützen. Sie markierten nicht nur den Parcours, sicherten diesen mit Strohballen ab und übernahmen die Rennorganisation, sondern sie waren auch an den Ständen rund um das Rennen zu finden. An diesen konnten Kinder zum Beispiel Button herstellen, basteln, sich schminken lassen, mit Volksbank-Maskottchen Sam fotografieren werden oder Lose für eine Tombola ziehen.

Zu viert starteten die Kinder in drei Klassen, unter drei Jahren, unter sechs Jahren und unter zehn Jahren. Sie fuhren den 150 Meter langen Nordkurs, wie die Strecke von Moderator Marc Torke genannt wurde. Die Teilnehmer der offenen Klasse waren älter und zusätzlich auf dem 100 Meter langen Südkurs unterwegs, der durch eine Rampe vor dem Ziel schwerer war. Besonders schnell waren Kinder unterwegs, die gerade aus dem Grundschulalter herausgewachsen waren, zum Beispiel Leon Schilling.

Der elf Jahre alte Rheinberger legte die insgesamt 250 Meter in nur 1:32 Minuten zurück, um damit mehr als doppelt so schnell zu sein wie der Sieger des Prominentenrennens. Er gab damit über alle Klassen hinweg die schnellste Rundenzeit der gut 100 Teilnehmer vor, wurde aber im langsameren Finallauf nur Zweiter. „Ich habe zu Hause geübt“, erzählte er nach der schnellsten Runde.