Moers Benefizkonzert: Spaß für Spende

Ruth Scheuvens und Stephan Köster organisieren die Party im Bollwerk 107 in Moers für den guten Zweck. Es spielt die Band Holodeck.

 Es spielt die Coverband Holodeck beim Benefizkonzert der Jugendhilfe-Einrichtung.

Es spielt die Coverband Holodeck beim Benefizkonzert der Jugendhilfe-Einrichtung.

Foto: Veranstalter

Die Karnevalskarawane ist vorbeigezogen, die Klänge werden härter: Die ambulante Jugendhilfe-Einrichtung „Systemische Hilfen Niederrhein“ (SHN) aus Kapellen veranstaltet am Samstag, 29. Februar, unter dem Motto „Spaß für Spende“ ein Benefizkonzert zugunsten der Jugend in Moers. Sie bittet in der Neuauflage der Veranstaltung wieder zum gepflegten Rock im Bollwerk 107 – und ihre Gäste um Spenden für den guten Zweck. Am 29. Februar startet um 19 Uhr der Singer-/Songwriter Noah Warwell in den Abend, gefolgt von der Rock-Coverband Holodeck.

Die Spenden des Abends gehen je zur Hälfte an die Klinikclowns des Krankenhauses Bethanien in Moers und an den Verein Klartext für Kinder – Aktiv gegen Kinderarmut!“. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnell, spätestens jedoch bis zum 27. Februar, anmelden unter der E-Mail spassfuerspende@shniederrhein.de oder per Telefon unter 02841 931130. Die Party ist nicht öffentlich, zurzeit sind noch 100 Plätze frei.

Die SHN-Gesellschafter Ruth Scheuvens und Stephan Köster erfüllen sich mit diesem Benefiz-Konzert einen lang gehegten Wunsch. „Wir helfen Kindern in Moers und Umgebung jeden Tag professionell. Was aber gerade im Ehrenamt in unserer Stadt von vielen fleißigen Menschen in ihrer Freizeit geleistet wird, ist ein Wahnsinn. Mit Klartext und den Klinikclowns haben wir in diesem Jahr zwei Einrichtungen herausgesucht, die uns besonders am Herzen liegen“, erklärt Scheuvens in einer Pressemitteilunng.

Die Veranstalter erwarten von ihren Gästen nicht mehr als gute Laune und eine Spende statt Eintritt. „Die Party im vergangenen Jahr war echt der Hammer, wir wollen das jetzt zur festen Einrichtung machen mit einem festen Platz im Jahreskalender“, erklären sie. In der Pressemitteilung wird auch Klartext-Geschäftsführer Michael Paßon zitiert: „Abgesehen davon, dass schon bei der Premiere 5800 Euro an Spenden eingesammelt werden konnten, gibt es kaum eine bessere Botschaft: Lasst uns benachteiligten Kindern in unserer Nachbarschaft helfen – und das gemeinsam.“ Wer also bei der Veranstaltung mitrocken möchte, kann sich ab sofort anmelden.

Ruth Scheuvens und Stephan Köster sind seit dem 1. Januar 2011 unter dem Namen „Systemische Hilfen Niederrhein“ in Moers tätig. Die „Systemischen Hilfen“ Niederrhein, befassen sich in unterschiedlicher Form mit der Kinder- und Jugendhilfe. Ihr Fokus richte sich in besonders hohem Maße auf die Lebensweltbezüge der Kinder und Jugendlichen, heißt es in einer Unternehmensbeschreibung.

Ein wichtiger Bestandteil dafür sei, dass – soweit es dem Kindeswohl dient – die Familie und andere wichtigen Bezugspersonen des Kindes oder Jugendlichen an der Gestaltung des jeweiligen Prozesses teilhaben zu lassen, heißt es. Das Mitarbeiter-Team arbeite inhaltlich grundsätzlich nach dem systemischen Ansatz. Zum einen betreuten die Mitarbeiter Kinder und Heranwachsende ambulant, was einer aufsuchenden Hilfe gleich komme. Auf der anderen Seite jedoch unterstützten sie auch Ehepaare, die ein Pflegekind bei sich aufnehmen möchten.

Die ambulante Jugendhilfe-Einrichtung hat ihren Sitz in Kapellen im Moerser Süden. Der Hörnemannshof liegt an der Stadtgrenze zu Krefeld.