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Belia-Pflegeheim in Kapellen: Großes Interesse an Seniorenwohnungen

Belia-Residenz öffnet im November : Großes Interesse an Seniorenwohnungen

300 Bewerbungen verzeichnete die Belia GmbH für 16 Wohnungen in der neuen Seniorenresidenz Kapellen. Sie wird auch 80 Pflegeplätze und 18 Tagespflegeplätze bieten. Im November ist die Eröffnung.

Mächtig voran geht der Belia-Bau an der Bahnhofstraße 60 in Kapellen. Auf dem mehr als 4400 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Ölkannen-Fabrik wird es im November richtig munter. Letzten Sommer feierte das Belia-Team, das Kürzel steht für „Besser Leben im Alter“, das Richtfest. Nun rückt die Eröffnung immer näher. Die Arbeiten laufen nach Plan. Der dreiteilige großzügige Gebäudekomplex der familiengeführten Lindhorst-Gruppe bietet ein in sich schlüssiges Konzept, das betreutes Wohnen in verschiedenen Lebensformen ermöglicht. Betreutes Wohnen ist in 16 altengerechten Wohnungen von 50 bis 80 Quadratmetern Größe ermöglicht. Sie liegen im vorderen Teil des Komplexes.

Wohnen nach Maß im Alter hat in Kapellen schon jetzt Außenwirkung, wie Einrichtungsleiterin Angela Schuppert weiß. „Wir hatten bereits 300 Bewerbungen auf die 16 Wohnungen, die soweit vergeben sind“, sagt sie. Die Seniorenresidenz als weiterer Wohnkomplex bietet 80 pflegebedürftigen Menschen auf vier Etagen die vollstationäre Betreuung. Hinzu kommt die Tagespflege mit 18 Pflegeplätzen.

Die weiteren Arbeiten konzentrieren sich auf die Gestaltung der Innenbereiche der Seniorenresidenz, beispielsweise in der Tagespflege mit Aufenthalts-, Therapie,- Pflege- und Ruheräumen.

Als zügig erwies sich die Bauzeit von anderthalb Jahren, wie Geschäftsführer Andreas Anspach feststellt: „Kapellen ist für uns ein toller Standort in der Nähe der Autobahn, so dass die Anbindungen gut sind.“ Beispielsweise gehört zu jeder der 16 Mietwohnungen ein Parkplatz.

Das Haus verfügt über eine eigene Küche, „so dass wir völlig autonom sind“, sagt Angela Schuppert. Eine komplette Küchencrew mit zwei Köchen wird für das leibliche Wohl sorgen. Eine hauseigene Wäscherei gehört ebenfalls zum Angebot der Seniorenresidenz.

Der Kapellener Baukomplex fügt sich optisch gut in das Straßenbild. Derzeit wird die Außenfläche mit Rundwegen, Sitzgelegenheiten und Terrassenflächen angelegt. Schon jetzt lässt sich erahnen, welche Möglichkeiten sich den Bewohnern und Mietern unter freiem Himmel im Garten bieten werden. Für Angela Schuppert ist es wichtig, dass sich die Menschen gleich mit ihrem Einzug wie zu Hause in ihren Zimmer fühlen und sich schnell Vertrautheit einstellt. Verschiedene persönliche Dinge und kleine Möbelstücke können in die Seniorenresidenz mitgebracht werden. Auch Haustiere sind erlaubt, „vorausgesetzt Pflege und Versorgung sind gewährleistet“, so die Einrichtungsleiterin.

Der Foyerbereich besitzt einen Hotelcharakter und bietet ein Restaurant, in dem Bewohner wie Mieter sich mit Angehörigen und Freunden treffen, wo auch Familienfeste gefeiert werden können. „Auch unsere Nachbarschaft ist eingeladen, diesen Bereich zu nutzen“, so Anspach. Im Foyer werden ebenfalls ein Friseurgeschäft sowie eine Fußpflege eröffnen. Schon jetzt laufen die weiteren Vorbereitungen auf Hochtouren, wie beispielsweise im Personalbereich der Aufbau des Mitarbeiterteams für verschiedene Bereiche.

Rund 100 Arbeitsplätze entstehen in Kapellen. „Wir freuen uns auf die Gespräche mit den Bewerberinnen und Bewerbern, denn mit der Neueröffnung eines Standortes können wir gemeinsam gestalten. Wir suchen weiterhin Mitarbeiter“, so Angela Schuppert.

Weitere Belia-Residenzen befinden sich in Kamp-Lintfort und Krefeld. Geplant ist vor der offiziellen Eröffnung in absehbarer Zeit noch ein Tag der Offenen Tür.