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"Alltagsmesnchen": Zerstörung in Moers soll Unfall gewesen sein

Verursacher stellt sich : Zerstörung von „Alltagsmensch“ in Moers soll ein Unfall gewesen sein

Ein 22 Jahre alter Mann aus Moers hat sich beim Stadtmarketing und nach eigenen Angaben auch bei der Polizei gemeldet – und sich entschuldigt. Die Zerstörung einer Figur am Hans-Dieter-Hüsch-Platz sei keine Absicht gewesen.

Nach der Zerstörung eines „Alltagsmenschen“ am Hans-Dieter-Hüsch-Platz hat sich ein 22-jähriger Mann aus Kamp-Lintfort beim Stadtmarketing gemeldet und angegeben, dass er die Figuren aus Versehen zerstört habe. Er entschuldigte sich. Mit der Zerstörung anderer Figuren in Rheinberg – dort handelt es sich ebenfalls um „Alltagsmenschen“ – soll der Mann nichts zu tun haben. Ohrenzeugen hatten in der Nacht zu Sonntag Geräusche und ein Auto gehört.

Nach Bekanntwerden der Zerstörung in Moers war das Unverständnis groß, zumal die Figuren erst vor wenigen Tagen aufgestellt worden waren. Zunächst waren alle von Vandalismus ausgegangen. In der Mail, in der der 22-Jährige angibt, sich auch bei der Polizei gemeldet zu haben, schreibt er: „Es war nie meine Absicht, das Eigentum anderer zu beschädigen oder zu zerstören. Es geht mir auch darum, für meinen Fehler gerade zu stehen und mich zu entschuldigen bei Frau Christel Lechner und auch bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Moers.“

Achim Reps von der Immobilien- und Standortgemeinschaft Moers und Michael Birr, Chef des Moerser Stadtmarketings, sind erleichtert, dass es sich offenbar nicht um eine mutwillige Zerstörung handelte. Für die Künstlerin Christel Lechner beginnt nun die Schadensregulierung. Der 22-Jährige wird sich wohl wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten müssen. Stadtmarketing und Standortgemeinschaft denken derweil über eine Videoüberwachung der einzelnen Standorte nach. 

(cka)