A57: Kreuz Moers wird ab dem 30.8.18 für mehrere Wochen zum Nadelöhr

Bauarbeiten auf A57 : Autobahnkreuz Moers wird für mehrere Wochen zum Nadelöhr

Ab Donnerstagabend müssen Autofahrer auf der A57 am Kreuz Moers mit viel Stau rechnen. Wegen Brückenarbeiten wird der Verkehr auf den Standstreifen gelenkt. Die Arbeiten dauern mindestens bis Ende Oktober.

Ab Donnerstag um 20 Uhr müssen Verkehrsteilnehmer auf der A57 im Bereich des Autobahnkreuzes Moers mit erheblichen Einschränkungen in beiden Fahrtrichtungen rechnen. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld führt Arbeiten am Kreuzungsbauwerk der beiden Autobahnen 40 und 57 durch. „Es müssen die Konsolen des Bauwerks verstärkt werden“, sagt ein Sprecher.

Dabei handele es sich nicht um eine Sonder- oder Notsanierung, die beispielsweise aufgrund von plötzlich aufgetretenen Schäden durchgeführt werden müsse, betont er, sondern um eine lange geplante Reparatur. Betonbrücken dieser Art werden einmal jährlich untersucht, zudem gibt es alle sechs Jahre eine große Inspektion. „Bei der letzten Untersuchung sind Schäden festgestellt worden, die jetzt behoben werden müssen“, sagt ein Ingenieur von Straßen.NRW.

Diese Maßnahme dauert vorraussichtlich bis Ende Oktober des Jahres. Autofahrer müssen solange mit erheblichen Rückstau rechnen. In dieser Zeit werden die beiden Fahrstreifen der Hauptfahrbahnen vor dem Kreuzungsbauwerk nach außen über den Standstreifen und den ersten Fahrstreifen geführt und hinter dem Kreuzungsbauwerk wieder zurückgeführt.

In Fahrtrichtung Köln wird diese Verkehrsführung während einer Vollsperrung am kommenden Wochenende vorgenommen. Damit sollen die die verkehrlichen Einschränkungen so gering wie möglich gehalten werden.

In Fahrtrichtung Köln finden aber am Donnerstag vorbereitende Arbeiten statt. In der Gegenrichtung wird die Verkehrsführung bereits ab Donnerstag eingerichtet.

Auf den Parallelfahrbahnen der A40 finden am Montag (3. September) Arbeiten an den Entwässerungsleitungen statt. Dort kann es am späten Abend für wenige Stunden (jeweils ein bis zwei Stunden) zu Vollsperrungen der Rampenfahrbahnen kommen.

Umleitungen werden ausgeschildert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,4 Millionen Euro, heißt es von Straßen.NRW.