45 Azubis starten beim Caritasverband Moers-Xanten

Wohlfahrtsverband am Niederrhein bildet aus: 45 Azubis starten beim Caritasverband Moers-Xanten

„Jetzt geht’s los!“ sagte einer der neuen Auszubildenden für den Bereich der Pflege im Caritas-Seniorenzentrum St. Josef und biss beherzt in sein Brötchen. Die Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Moers-Xanten, Brunhild Demmer, und der Fachbereichsleiter der ambulanten und stationären Altenhilfe, Thomas Kegler, hatten alle neuen Auszubildenden zu einem gemeinsamen Frühstück anlässlich des Ausbildungsbeginns in der Pflege eingeladen.

Nachdem Mitte Juli in einer großen Ausbildungsoffensive weitere neue Mitarbeiter für den Bereich der Pflege gesucht wurden, konnten 37 junge Erwachsene mit ihrer Ausbildung beginnen. Einige Bewerber, die sich durch den Aufruf gemeldet hatten, konnten nach den vorangegangenen Beratungsgesprächen auch in anderen Bereichen des Caritasverbandes eingesetzt werden.

Mit dabei war auch Elke Drobzynski, die den Jugendlichen als Bildungsbeauftragte des Verbandes zur Seite steht und eine zentrale Anlaufstelle bei Fragen und Sorgen in der Ausbildung bilden wird. Kegler berichtete über die aktuellen Zahlen der Auszubildenden, so haben dieses Jahr bereits vier Azubis ihre Ausbildung in der Pflege erfolgreich abgeschlossen, 16 weitere werden ihre Ausbildung jetzt abschließen. Von den insgesamt 20 Azubis werden 16 übernommen. „Wir müssen dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Allein durch den Caritasverband Moers-Xanten werden täglich 1.500 Menschen pflegerisch versorgt. In den Pflegeeinrichtungen des Verbandes arbeiten etwa 500 Mitarbeiter, davon 205 dreijährig examinierte Pflegefachkräfte und in 2018 115 Auszubildende. Wir brauchen dringend den Nachwuchs in der Pflege“, sagte Kegler. Neben den Auszubildenden in der Pflege werden aktuell noch acht Kauffrauen/Kaufmänner im Gesundheitswesen ausgebildet.

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„Wir freuen uns über die vielen motivierten Menschen, die unserem Aufruf zur Ausbildung gefolgt sind“, sagte Demmer. „Nun ist es unsere Aufgabe den jungen Menschen einen Rahmen zu bieten, sich zu gut ausgebildeten Pflegekräften zu entwickeln und die Begeisterung für diesen Beruf lebendig zu halten.“

(RP)
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