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307.800 Euro für Umbau: ​VRR fördert barrierefreie Haltestellen in Moers​

307.800 Euro für den Umbau : VRR fördert barrierefreie Haltestellen in Moers

Für den Umbau von 35 Stationen erhält die Stadt Moers insgesamt 307.800 Euro. Die Gesamtinvestitionskosten liegen nur knapp darüber.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat einen Zuwendungsbescheid zur Förderung von Infrastrukturprojekten im VRR-Raum an die Stadt Mores ausgestellt. Damit erhält die Stadt für den dritten Bauabschnitt des barrierefreien Umbaues von 35 Haltestellen Zuwendungen in Höhe von 307.800 Euro.

Alle Haltestellen werden mit taktilen Leitelementen ausgestattet, die es sehbehinderten Fahrgästen ermöglichen, selbstständig den Öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Erstmalig werden auch an den vier Haltepunkten Utfort Rathaus – Fahrtrichtung stadtauswärts, Bismarckstraße – Fahrtrichtung Stadtmitte und Otto-Ottsen-Straße – in beiden Fahrtrichtungen Wartehallen aufgestellt.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 328.241 Euro. Erst im Frühsommer dieses Jahres hatte der VRR-Verwaltungsrat ein Sonderprogramm zum barrierefreien Umbau von Haltestellen beschlossen, bei dem ein 100-Prozent-Fördersatz zur Anwendung kommt. Durch diese aktuelle Regelung verbleibt für die Finanzierung nur ein geringer Eigenanteil bei der Stadt.

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Der VRR, heißt es, habe sich bewusst für diese Fördermöglichkeit entschieden, um einen weiteren Anreiz für Kommunen und Verkehrsunternehmen zu schaffen, den ÖPNV-Kunden möglichst viele barrierefrei Haltestellen anbieten zu können. „Ein attraktiver ÖPNV ist maßgeblich für die Verkehrswende und ein einfacher, barrierefreier Zugang erleichtert allen die Nutzung von Bus und Bahn,“ so Gabriele Matz, Vorstandssprecherin beim VRR.

„Mit unseren Förderprogrammen für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen und Stationen möchten wir, dass alle Menschen die auf eine leistungsstarke öffentliche Mobilität angewiesen sind problemlos Bus und Bahn nutzen können. Der VRR investiert aus diesem Grund seit vielen Jahren in den Neu- und Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur für eine zukunftsfähige und klimaschonende öffentliche Mobilität,“ so Matz weiter.