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Mönchengladbach: Bäume für den Umbau des Geroparks sind gefällt

Umstrittene Pläne in Mönchengladbach : Bäume für den Umbau des Geroparks sind gefällt

Die Aktion war lange umstritten: Für den Umbau des Geroparks sollten am Wochenende neun Bäume gefällt werden. Das sind die Pläne für den zentralen Park der Stadt.

Der Geropark soll in Kürze umgebaut werden. Wie die Stadt am Freitag angekündigt hatte, wurden dafür am Samstag neun Bäume gefällt werden. Die anvisierten Baumfällungen aus planerischen Gründen waren im Geropark lange ein Streitpunkt gewesen. Ursprünglich hätten mehr als 20 Bäume dem Umbau weichen sollen. Anwohner und Klimaschützer hatten jedoch dagegen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen protestiert und einen Teilerfolg erreicht.

Kostenpflichtiger Inhalt Die Planer dachten noch einmal um. Neun Baumfällungen blieben schließlich übrig, weil die Wasserfläche des Geroweihers bis auf den heute zum Parken genutzten Geroplatz erweitert und der heutige Bolzplatz auf einen höher gelegenen Standort versetzt werden sollen. Kostenpflichtiger Inhalt Der Planungs- und Bauausschuss stimmte dem im April zu.

Wie die Stadt weiter mitteilte, sind aber unabhängig von den Planungen noch zwei weitere Bäume aufgefallen, die nicht mehr standsicher seien. „Eine Birke an der Stadtmauer wurde bereits entnommen, und eine Pappel am Weiher muss noch entnommen werden“, teilte das Rathaus mit. Eine ökologische Baubegleitung soll den Schutz der verbleibenden Bäume während der Baumaßnahmen sichern, wird versprochen.

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Der neue Geropark soll mehr Sport- und Spielangebote haben, zudem Platz für Veranstaltungen und neue Wegeverbindungen. Mit 40 Ausgleichspflanzungen, einer Entsiegelung des Geroweihers sowie der Vergrößerung der Wasser- und Staudenflächen werde der neue Geropark eine höhere ökologische Qualität als zuvor haben, versichert die Stadt. Die Maßnahme „Aufwertung des Geroparkes“ ist Bestandteil des Konzeptes „Soziale Stadt Gladbach und Westend“. Der Umbau wird  mit rund 4,6 Millionen Euro gefördert.

(angr)