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Mönchengladbach: Wirtschaftsförderung will 2020 mehr als 100.000 Jobs erreichen

Mönchengladbach : Wirtschaftsförderung will 2020 mehr als 100.000 Jobs erreichen

Unternehmer und Stadt-Planer geben sich beim Neujahrsempfang optimistisch für den Standort.

Der Wirtschaftsstandort boomt - das kann man nicht nur an den Zahlen ablesen, sondern gestern Abend auch in den Gesichtern der vielen hundert Gäste beim Neujahrsempfang der Wirtschaftsförderung WFMG im Junkers-Hangar. "Wir sind zuversichtlich, dass wir 2020 mehr als 100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte haben werden", sagte WFMG-Geschäftsführung Ulrich Schückhaus. 2006 waren es noch knapp 80.000 solcher Arbeitsplätze in der Stadt gewesen. Dass das Wachstum weitergeht, dafür sorgt auch der Online-Riese Amazon, der in Rheindahlen ein neues Logistikzentrum mit mehr als 1000 Arbeitsplätzen bauen will. "Das ist eine tolle Geschichte für uns", sagte Schückhaus. "Das Konzept ist technisch so innovativ, dass Leute sich das noch über Jahre anschauen werden." Überhaupt werde Digitalisierung der Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung sein. Schückhaus warnte aber auch, dass es an qualifiziertem Nachwuchs mangele.

Jan Kaiser (Handelsverband) und Eduard Felzen (Citymanagement) Foto: Andreas Gruhn

Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (WFMG-Aufsichtsratsvorsitzender) und EWMG-Aufsichtsratschef Horst-Peter Vennen sagten bei der Begrüßung, es habe nie so viele Projekte in der Stadt gegeben wie im Moment - etwa die Wohnungsbau-Projekte am Maria-Hilf-Gelände und in der City-Ost. "Und es ist gut, dass im Nordpark Büroflächen auf Vorrat entstehen", sagte Vennen. Das Interesse an der Stadt mache sich auch in den Gäste-Übernachtungen bemerkbar, sagte Reiners: "Deshalb gehen wir am Haus Erholung an das Hotelprojekt mit hohem Anspruch an Qualität und Architektur heran."

(RP)