Kommentar: Wenig Gespür für die Sorgen

Kommentar : Wenig Gespür für die Sorgen

In Rheydt passiert viel Gutes. Auch wenn, wie im Hugo-Junkers-Park, nachgearbeitet werden muss. Das Pahlkebad ist saniert, der Marienplatz wirkt luftiger, der Marktplatz mit der auf ein Podest gestellten Hauptkirche wird interessant.

Der Nachteil: Die Arbeiten dauern lange. Aus Sicht der Geschäftsleute viel zu lange. Denn sie haben gelitten: Die monatelange Durststrecke zehrt an den Nerven, schmälert die Einkünfte. Dass die Stadt mit mangelhafter Kommunikation und fehlender Sensibilität die Probleme indirekt verstärkt, ist ärgerlich. Da reicht es nicht, in Sonntagsreden den Cityumbau zu loben.

DIETER WEBER

(RP)