Bungt: Volksbad und Krall’sche Wiese: Sport und Spiele

Bungt: Volksbad und Krall’sche Wiese: Sport und Spiele

In kaum einem anderen Stadtteil Mönchengladbachs wurde Naherholungs-Geschichte geschrieben wie in der Bungt. Denn zu dem 209-Seelen-Ort mit hektarweise Waldfläche gehört das Volksbad, wie das Freibad im Volksgarten neuerdings wieder heißt, und die Krall'sche Wiese. Egal ob Open-Air-Kino oder Zirkus – "wenn ich das Fenster aufmache, bekomme ich alles mit", sagt Hermann-Josef Heinrichs. Sowohl das Schwimmbad als auch die heutige Veranstaltungsfläche sind ein Stück Mönchengladbacher Geschichte.

In kaum einem anderen Stadtteil Mönchengladbachs wurde Naherholungs-Geschichte geschrieben wie in der Bungt. Denn zu dem 209-Seelen-Ort mit hektarweise Waldfläche gehört das Volksbad, wie das Freibad im Volksgarten neuerdings wieder heißt, und die Krall'sche Wiese. Egal ob Open-Air-Kino oder Zirkus — "wenn ich das Fenster aufmache, bekomme ich alles mit", sagt Hermann-Josef Heinrichs. Sowohl das Schwimmbad als auch die heutige Veranstaltungsfläche sind ein Stück Mönchengladbacher Geschichte.

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p class="text">1926 wurde das Volksbad für die damaligen Kosten von 200 000 Reichsmark gebaut. Es sollte zur "Erholung und körperlichen Ertüchtigung der Mönchengladbacher Bevölkerung dienen". Es war ein riesiges Bad mit zwei 100-Meter-Schwimmbecken, einem Lehrbecken, einer Tribüne, einem Turmplatz, viel Liegeflächen und einem künstlichen Strand. Letzterer wird vom neuen Badbetreiber NVV demnächst wieder angelegt. In den vergangenen Jahren restaurierte und erneuerte die NVV das Bad für insgesamt rund sieben Millionen Euro. Vor einer Woche wurde das Bad wiedereröffnet.

Wenige hundert Meter entfernt liegt die Krall'sche Wiese, wobei der Name irreführend ist: Grashalme wachsen auf dem Areal nämlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Dafür wird es zu sehr beansprucht. Messen und Zirkusse haben dort ihre Zelte aufgeschlagen und tausende Besucher informiert oder unterhalten. Die Fläche ist nach dem Unternehmer Peter Krall benannt, der der Stadt im 19. Jahrhundert ein Geschenk machte: Er vermachte ihr einen zu einem Park umgestalteten Teil des Bungtwaldes, der unter dem Namen "Volksgarten" populär wurde. Und dort steht heute — das Volksbad.

(RP)
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