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Mönchengladbach: Versuchte Tötung am Adenauerplatz

Mönchengladbach : Versuchte Tötung am Adenauerplatz

In der Mönchengladbacher Innenstadt ist ein Streit eskaliert. Eine Frau musste nach einem Angriff mit einer Flasche und weiteren Misshandlungen in eine Spezialklinik eingeliefert werden.

Wie die Polizei Mönchengladbach mitteilte, fand die heftige Auseinandersetzung am Samstagmittag gegen 13.00 Uhr unter drei Frauen in dem kleinen Innenstadtpark am Adenauerplatz statt. Insgesamt fünf Personen, die von der Polizei der nichtseßhaften Szene, beziehungsweise dem Punkermileu zugerechnet wurden sind, standen offenbar unter Alkoholeinfluss.

Zur Tatzeit eskalierte eine Streitigkeit derart, dass es zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam. Dabei schlug eine zunächst noch unbekannte Frau mit einer Flasche zu. Die 46-jährige Geschädigte fiel zu Boden, was die beiden anderen aber nicht davon abhielt, weiter auf das Opfer einzuschlagen und auch zu treten. Die Frau wurde durch die massiven Misshandlungen lebensgefährlich verletzt.

Unbeteiligte Passanten informierten die Rettungskräfte und die Polizei. Ein Notarzt verfügte die Einlieferung in eine Spezialklinik. Dort konnte im Laufe des Nachmittags der Zustand der Frau soweit stabilisiert werden, dass sie nicht mehr in Lebensgefahr schwebt. Aufgrund erster Hinweise konnte am Nachmittag im Zuge der Fahndungsmaßnahmen bereits eine Tatverdächtige festgenommen werden. Es handelt sich um eine 33 Jahre alte Gladbacherin.

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Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei waren an der Auseinandersetzung insgesamt fünf Personen beteiligt. Zu den schon bekannten beiden Frauen gehörte noch eine weitere weibliche Person mit einem auffälligen sehr farbigen Irokesenhaarschnitt. Zudem waren auch zwei männliche, äußerlich sehr ungepflegt wirkende, Personen an der Auseinandersetzung beteiligt. Die beiden Männer hatten jeweils einen großen Hund mit.

Über die genauen Tatbeteiligungen, insbesondere aber über den Hintergrund für den heftigen Streit liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Auch die Identität der beiden Männer und der Frau mit der auffälligen Irokesenfrisur ist noch nicht bekannt.

Daher bittet die Kriminalpolizei Zeugen des Vorfalles sich unter Telefon 02161-290 zu melden.

(rl)