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Mönchengladbach: Vergnügungsstätten sollen stark eingedämmt werden

Mönchengladbach : Vergnügungsstätten sollen stark eingedämmt werden

Seit Jahren zählt Gladbach zu denjenigen Städten in NRW, die die meisten Spielautomaten je Einwohner haben: Waren es 2006 noch 35 pro 10 000 Einwohner, waren es 2012 bereits mehr als 50. Um den Wildwuchs einzudämmen, wurde bereits seit 2010 an einem Vergnügungsstättenkonzept gearbeitet, dessen Entwurf am Dienstag (18. Juni) im Planungs- und Bauausschuss der Politik vorgestellt wird.

Wie die Stadt mitteilte, weist das Konzept sowohl Ausschluss- wie aber auch "Toleranzbereiche" aus, wo Spielhallen und Wettbüros planungsrechtlich ausnahmsweise zulässig sein sollten. Letztere zeichnen sich dadurch aus, dass sie wenig störende Wirkung auf Wohn- und Geschäftsnutzungen haben dürften. Generell, so Michael Frehn, Stadtplaner und Geschäftsführer des Gutachterbüros Planersocietät, die das Konzept maßgeblich erarbeitete, sollen Vergnügungsstätten aus dem Glücksspiel- und Erotikbereich nur an wenigen geeigneten Standorten und auch nur noch ausnahmsweise zugelassen werden.

(tler)