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Toter Säugling in Mönchengladbach - Ermittlung gegen Vater wegen Mordes

Toter Säugling in Mönchengladbach : Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Vater wegen Mordes

In Mönchengladbach ist ein sechs Wochen altes Kind gestorben. Die Eltern sind in Haft. Die Polizei hat über den Stand der Ermittlungen berichtet. Hier gibt es Protokoll der Pressekonferenz zum Nachlesen.

  • Das Baby ist am Donnerstagmorgen gestorben.
  • Die Eltern kamen am Samstag wegen Verdacht des Totschlags und der Misshandlung von Schutzbefohlenen in Untersuchungshaft.
  • Eine Obduktion ergab, dass der Säugling durch stumpfe Gewalteinwirkung starb.
  • Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Vater wegen Mordes. Gegen die Mutter bestehe Verdacht des Totschlags.
  • Die Pressekonferenz ist nun beendet. Hier unsere Zusammenfassung: Bei den Eltern handelt es sich um eine 30-jährige Frau und ihren 29 Jahre alten Freund. Laut Hauptkommissar Thiel gingen beide keiner Beschäftigung nach. Der Vater habe sich nach der Geburt des kleinen Ben von dem Säugling gestört gefühlt. Er soll dem Säugling mehrere Rippen gebrochen haben, der Junge hatte schwere innere Verletzungen. "Am vergangenen Donnerstag hat der Vater beschlossen, das Kind zu töten", sagt Thiel. Er habe verhindern wollen, dass die Misshandlungen des Kindes bei einem Arztbesuch auffallen könnten. Laut Obduktion wurde der Säugling erstickt. Gegen den Vater wird wegen Mordes ermittelt, gegen die Mutter wegen Totschlags durch Unterlassen.
  • 2/6/18 9:27 AM
    Laut Staatsanwaltschaft habe die Mutter Kenntnisse von den schweren Misshandlungen gehabt und nichts dagegen unternommen.
  • 2/6/18 9:25 AM
    Laut Staatsanwalt Kluck besteht gegen die 30-jährige Mutter dringender Tatverdacht wegen Totschlags.
  • 2/6/18 9:23 AM
    "Der kleine Wurm hatte keine Chance", sagt Thiel. Als der Vater den Notarzt rief, sei der Junge bereits mehrere Stunden tot gewesen.
  • 2/6/18 9:20 AM
    Am vergangenen Donnerstag habe der Vater das Kind erstickt. Die Mutter habe an diesem Tag einen Arzt aufsuchen wollen.
  • 2/6/18 9:19 AM
    Die Polizei geht davon aus, dass die Misshandlungen in den vergangenen 14 Tagen vor dem Tod des kleinen Jungen begonnen haben.
  • 2/6/18 9:18 AM
    Die Mutter habe laut Thiel bei ihrer Vernehmung gestanden, von den Misshandlungen gewusst zu haben, aber nichts dagegen unternommen.
  • 2/6/18 9:16 AM
    Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat des Vaters als Mord. "Das Mordmerkmal ist in diesem Fall das Verdeckungsmotiv", sagt Staatsanwalt Benjamin Kluck.
  • 2/6/18 9:15 AM
    Das hätten die Befragungen der Eltern ergeben. Der Vater habe dann laut Thiel am vergangenen Donnerstag den Jungen getötet, womöglich, damit die schweren Misshandlungen nicht bei einem möglichen Arztbesuch auffallen.
  • 2/6/18 9:13 AM
    Der kleine Junge wurde am 19. Dezember 2017 geboren. Laut Thiel sei es dann recht schnell zu "Problemen" gekommen. Der Vater habe seinen gewohnten Lebensstil nicht aufgeben wollen und habe sich durch den Säugling gestört gefühlt.
  • 2/6/18 9:11 AM
    Thiel: "Ich möchte in diesem Fall gar nicht von Eltern sprechen. Wir haben die Erzeuger an Samstag vorgeladen und vorläufig festgenommen".
  • 2/6/18 9:10 AM
    Er habe ältere und neuere Rippenbrüche gehabt und sei massiv misshandelt worden. Laut Obduktion wurde er wahrscheinlich erstickt.
  • 2/6/18 9:09 AM
    Die Obduktion habe laut Thiel ergeben, dass der kleine Ben massive innere Verletzungen hatte. "Es gibt Hinweise auf einen Erstickungstod", sagt der Ermittler.
  • 2/6/18 9:06 AM
    Thiel nennt zum ersten Mal den Namen des getöteten Säuglings. Es handelt sich um einen Jungen, der Ben D. hieß.
  • 2/6/18 9:03 AM
    Die Pressekonferenz beginnt. Hauptkommissar Ingo Thiel, Staatsanwalt Benjamin Kluck und Polizeisprecherin Cornelia Weber leiten die Konferenz.
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(skr)