Mönchengladbach: Theater bekommt 350.000 Euro mehr vom Land

Mönchengladbach: Theater bekommt 350.000 Euro mehr vom Land

Das Gemeinschaftstheater Mönchengladbach-Krefeld kann sich auf zusätzliches Geld vom Land freuen: Die Zuschüsse werden spürbar und nachhaltig angehoben. "Das ist eine gute Nachricht für unser gemeinsames Theater", freuen sich die vier CDU-Abgeordneten aus Krefeld und Mönchengladbach Britta Oellers, Marc Blondin, Frank Boss und Jochen Klenner. Über die Stadt- und Wahlkreisgrenzen hinweg hatten sie sich in den vergangenen Monaten immer wieder schriftlich und in persönlichen Gesprächen für eine Erhöhung der Landeszuschüsse eingesetzt. Es gab mehrere Termine mit der Ministerin und ihrem Staatssekretär sowie den Kultur- und Finanzpolitiker der eigenen Fraktion. "Jedes Jahr sollen landesweit die Zuschüsse um jeweils sechs Millionen Euro aufgestockt werden - im ersten Jahr sind dies für unser Gemeinschaftstheater bereits rund 350.000 Euromehr", erläutert Jochen Klenner, der stellvertretendes Mitglied im Kulturausschuss des Landes ist.

"Wir haben in den Stadträten von Mönchengladbach und Krefeld mit dem neuen Theaterpakt bereits gute Vorarbeit geleitstet. Zusammen mit der zusätzlichen Förderung des Landes, passen diese Bausteine nun gut ineinander", sagt Frank Boss.

"Die Förderung der Theater in NRW war unterdurchschnittlich schlecht - es war dringend notwendig, dass sich dies nun geändert hat. Es ist auch ein Zeichen der Wertschätzung der hervorragenden Arbeit unseres Gemeinschaftstheaters. Und für unsere Stadt ist das Theater mit dem breiten und hervorragenden kulturellen Angebot unverzichtbar", so Boss und Klenner. Das Theater habe bereits zahlreiche Sparmöglichkeiten umgesetzt - hier sei der Spielraum ausgeschöpft, zumal insbesondere die Personalkosten regelmäßig gestiegen seien: "Das Theater hat nun Planungssicherheit - und ohne diese ständigen Zukunftssorgen ist auch die kreative kulturelle Arbeit viel besser möglich", so Jochen Klenner.

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Nachdem die Pläne im Kulturausschuss des Landes gestern vorgestellt worden sind, soll der Landtag sie voraussichtlich Ende März beschließen. Im Anschluss werden dann Einzelvereinbarungen mit den einzelnen Theatern abgeschlossen:

Grundlage für die Mittelverteilung sind die Personalkosten der Theater. Voraussetzung für die Erhöhung soll sein, dass die Kommunen selbst keine Kürzungen vornehmen und Tarifanpassungen auch erfolgen. Die Förderung besteht künftig aus zwei Komponenten: einer Basisförderung und einer Zusatzförderung. Die Basisförderung dient der finanziellen Stabilisierung der Theater. Die Zusatzförderung soll die künstlerische Weiterentwicklung unterstützen.

(isch)