Mönchengladbach: Tausende Stiefmütterchen für die Parks

Mönchengladbach: Tausende Stiefmütterchen für die Parks

Die ersten Narzissen und Tulpen sorgen endlich für aufmunternde Farbtupfer gegen das triste Grau des Winters. Im Bunten und im Botanischen Garten, im Schmölderpark, in Rheindahlen und Wickrath wurde gestern gepflanzt.

Die ersten Narzissen und Tulpen sind endlich aufmunternde Farbtupfer gegen das triste Grau des Winters. Im Botanischen und im Bunten Garten, im Schmölderpark, in Rheindahlen und Wickrath hat die Mags gepflanzt.

Jetzt wird es bunt in den Parks in der Stadt. Die Gärtner der Stadttochter Mags verbannen mit dem Tag des Pflanzens das triste Wintergrau. Dazu passt das neue Karnevalsmotto: "Gladbach blüht auf". "Das Motto ist gut gewählt, denn eine aufblühende und gepflegte Stadt ist auch über die jecke Karnevalszeit hinaus entscheidend, um sich wohlzufühlen. Dafür sind unsere Mitarbeiter jeden Tag im Einsatz", sagt Mags-Vorstand Gabriele Teufel.

Die bunten Beete sorgen auch für gute Laune bei den Bürgern: "Wir werden häufig angesprochen. Man sagt uns, wie schön es ist, endlich wieder etwas Buntes in den Beeten zu sehen", sagt Ralf Bender, Gärtnermeister bei der Mags. Seit fünf Uhr morgens ist er mit seiner 35-köpfigen Mannschaft im Bunten Garten. 20.000 Stiefmütterchen in Blau, Weiß und Orange sollen die drei großen Beete zieren. Bereits im Sommer haben sie mit der Planung begonnen. Denn die Blumen werden natürlich nicht einfach querbeet gepflanzt, sondern in einem kunstvollen Muster. Zwei große Pyramiden, die an der Spitze zusammenstoßen, erstrahlen in Sonnengelb. Dazwischen sich kleine Pyramiden in Blau und Orange. Ralf Bender nimmt es dabei genau: "Die Spitzen müssen exakt sein. Deshalb pflanzen wir von den Außenkonturen zur Mitte hin." Auch der Zeitpunkt der Pflanzung ist wichtig: "Wir haben um 8 Uhr begonnen, damit wir den richtigen Zeitpunkt für das Angießen erwischen. So können die Pflanzen das Wasser gut aufnehmen", betont der Gärtnermeister.

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Aber die Mags ist heute nicht nur im Bunten Garten aktiv. Auch in Rheindahlen, Wickrath, im Schmölderpark und im Botanischen Garten werden die Beete wieder bunt. Förster Werner Stops ist unterwegs und forstet drei Hektar Waldfläche auf. Doch damit ist die Arbeit nicht vorbei: Bevor das Osterfest zu einem Spaziergang einlädt, werden Wege bearbeitet und von Winterspuren befreit, Kübel bepflanzt, Stauden und Gehölze in Form gebracht.

Für Hobby-Gärtner hat Ralf Bender noch einige Tipps parat. Er weiß, was schon zu tun ist: "Die Staudenbeete sollte man jetzt aufbereiten und düngen, ebenso wie den Rhododendron - der braucht organischen Dünger." Vorsicht sei allerdings bei Pflanzen geboten, die aus wärmeren Gegenden kommen. Diese sollte man noch eingepackt lassen. Denn die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai stehen uns noch bevor.

(RP)