Starker Wellengang auf der AIDA in Hamburg: Drei Verletzte durch Sturmtief "Egon"

Drei Verletzte durch Tief "Egon" : Gladbacher filmt hohen Wellengang auf der Aida

Gladbacher filmt hohen Wellengang auf der Aida

Markus von der Bank aus Mönchengladbach ist an Bord des Kreuzfahrtschiffs Aida, als kurz vor Hamburg der Wellengang stärker wird. So stark, dass sogar der Pool im Innenraum des Dampfers überschwappt. Drei Passagiere wurden verletzt. Sehen Sie hier den Moment im Video.

Die Aida ist bei der Rückkehr von ihrer Nordseereise am Freitagabend vor Hamburg in Turbulenzen geraten. Markus von der Bank aus Mönchengladbach war mit an Bord. "Die Wellen waren während der ganzen Reise schon ziemlich heftig gewesen", sagt er. Deshalb habe der Kapitän den Hafen von Seebrügge schon nicht anfahren können. Die Aida-"Prima" wurde in der Nacht zum Samstag von Tief "Egon", das mit bis zu Windstärke 10 angekündigt war, kräftig durchgeschüttelt.

"Es gab zwei Passagiere mit Prellungen und einen mit einer Fraktur", teilte eine Aida-Sprecherin am Sonntag mit. "Das Schiff war jedoch zu jeder Zeit sicher", betonte die Sprecherin. Der Kapitän und seine Crew fuhren das Schiff demnach "besonnen in die Elbe" Richtung Hamburg. Die Folgen der Wellen habe die Mannschaft aber schnell behoben, teilte die Aida-Sprecherin mit. Die Verletzten seien zunächst an Bord versorgt und später in ein Hamburger Krankenhaus gebracht worden.

Markus von der Bank befand sich am Abschiedsabend gegen 21.30 Uhr auf dem Oberdeck. "Da waren die Wellen extrem groß — bis zu sieben Meter", sagt er. Er beobachtete, wie das Wasser im Pool plötzlich in heftige Bewegung geriet. "Irgendwann schwappte es über und setzte das Oberdeck unter Wasser.

"Der Kapitän und die Crew hätten mit großer Besonnenheit gehandelt, es sei keine Panik ausgebrochen, alle Passagiere hätten ihre Kabinen aufgesucht. "Man muss der Crew ein Riesenlob aussprechen", sagt Markus von der Bank, der inzwischen wohlbehalten in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist. "Es ist alles gut gegangen", sagt er. "Es gingen Gläser, Flaschen und Porzellan zu Bruch — aber niemand wurde verletzt."

Markus von der Bank hat den heiklen Moment mit dem Smartphone festgehalten: Sehen Sie hier das Spektakel an Bord im Video.

(isch)
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