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Mönchengladbach: Stadtrat stimmt dem Vergabeverfahren für die City Ost zu

Mönchengladbach : Stadtrat stimmt dem Vergabeverfahren für die City Ost zu

Wie erwartet hat der Stadtrat beschlossen, das Vergabeverfahren zur Weiterentwicklung der City Ost mit den Investoren Interboden Innovative Lebenswelten aus Ratingen und Catella Projekt Management aus Düsseldorf fortzusetzen. Damit sind die Politiker dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt - und damit ist die Stadt im zweistufigen Vergabeverfahren zur Entwicklung des 14 Hektar großen Geländes am Gladbacher Hauptbahnhof einen großen Schritt vorangekommen.

Nun folgen die Überarbeitung des Rahmenplans von Machleidt/Sinai durch die beiden Investoren und die Vorstellung in der Politik im dritten Quartal. Anschließend geht es in die Bauleitplanung, auch der Kaufvertrag für mindestens 7,5 Hektar Teilfläche der Stadt wird unterzeichnet werden. Erklärtes Ziel ist es, so früh wie möglich - spätestens in zwei Jahren - auf die Baustelle zu gehen.

Zum Hintergrund: Die privaten Partner sollen die Planungsleistungen für insgesamt 14 Hektar Kernbereich der City Ost übernehmen. Der überwiegende Teil der Fläche mit etwa 7,5 Hektar befindet sich im Eigentum der Stadt. Nach Satzungsbeschluss des Bebauungsplans sollen die Partner die Fläche von der Stadt erwerben. Für diese 7,5 Hektar sind Bauleistungen zu erbringen.

2015 hatte die Stadt ein Gutachterverfahren mit städtebaulichem Rahmenplan zur Entwicklung der City Ost gestartet. Ziele waren die Stärkung und Entwicklung des Gladbachtals und der City Ost. Drei externe Büros, darunter das Büro für Städtebau Machleidt GmbH (Berlin) mit der Idee eines "Gladbachsees", waren aufgerufen, Entwürfe zu entwickeln.

Der Leitgedanke für die weitere Entwicklung des zentral gelegenen Areals wurde im Rahmenplanverfahren 2015/16 durch das Planungsbüro Machleidt/Sinai definiert: So soll ein zentral gelegener See geschaffen werden, in dessen Umfeld attraktive Räume für Wohnen, Arbeiten und Freizeit entstehen. Neben dem Hochbau sollen auch Ideen und Umsetzung von See und Infrastruktur sowie Grünflächen entwickelt werden.

(RP)