Volksbank spendet an Mönchengladbacher Tafel

Genossenschaftlicher Gedanke : Volksbank spendet an Mönchengladbacher Tafel

Einen Scheck in Höhe von jeweils 2000 Euro konnten Monika Bartsch und Klaus-Dieter Zober von den Tafeln in Mönchengladbach und Willich im Haus der Volksbank entgegennehmen.

„Wir kommen aus der Region, stehen in der Region, aber wir stehen vor allem zu den Menschen“, betont Veit Luxem, Vorstandsvorsitzende der Volksbank Mönchengladbach.

Das Geld sei zusammengekommen, „weil wir weitestgehend auf das Verteilen von Weihnachtsgeschenken und Kalendern verzichtet haben“, so Vorstand Franz D. Meurers. Insgesamt wurden 10.000 Euro verteilt, auch die Tafeln in Erkelenz, Niederkrüchten und Hückelhoven konnten sich über einen Scheck freuen. „Wir nehmen unseren Auftrag als genossenschaftliche Bank sehr ernst. Wir lassen niemanden zurück“, ergänzt sein Vorstandskollege Josef Brück.

Das Geld komme zu rechten Zeit, betonten die Ehrenamtler, denn die Sachkosten seien erheblich, sei es die Miete für die Ausgabestellen und Lager, für den Unterhalt der Fahrzeuge oder für Neuanschaffungen für Kühlmöglichkeiten der gespendeten Lebensmittel. Im Grunde sei man ein mittelständischer Betrieb, erklärt Monika Bartsch: „Wir haben 100 ehrenamtliche Helfer, die in der Woche 3000 Menschen versorgen.“ Fünf Kühlfahrzeuge seien im Einsatz. Auch die Gladbacher bekommen keine festen Zuschüsse. Nun stehe der Umzug in das TiN im Nordpark an: „Wir müssen alles selbst finanzieren. Das sind etliche 100.000 Euro.“ „Das ist unser Hobby. So wie andere Tennis spielen, verteilen wir Lebensmittel“, sagt Klaus-Dieter Zober. 20 Wochenstunden kämen da schon leicht zusammen.