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Mönchengladbach: Zonta Club II spendet an die Diakonie

Spende des Zonta Club II Mönchengladbach : Plätzchen und Marmelade für Obdachlose

Die Frauen des Zonta Clubs II Mönchengladbach haben einen Spendenaufruf gestartet und große Resonanz erfahren. Die Spende geht an die Diakonie, den Bedürftige trifft die Corona-Pandemie hart.

Normalerweise ist das erste Adventswochenende fest für den Christkindlmarkt reserviert. Doch der muss in diesem Jahr ausfallen. Kein Grund für die Frauen des Zonta Clubs II Mönchengladbach, die Hände in den Schoß zu legen. Denn zu tun gibt es genug. „Wir haben einen Aufruf gestartet und die Resonanz war super“, sagt Anne Embser. Sie sammelten so 500 Euro für den Verein Christkindlmarkt.

Aber damit noch nicht genug: Die Frauen des „Service Clubs“ ließen ihre Ofen glühen. Sie backten Kekse von Kipferln bis Zimtsterne. Außerdem kochten sie noch Marmelade, auch in ausgefallene Sorten, ein. Das Ergebnis wurde dann noch liebevoll weihnachtlich verpackt. „Wir standen wie am Fließband. Jede hatte eine Sorte, und die Tüten gingen reihum“, sagt Birgitt Rickenbach-Noll. Am Ende sind es 140 Tüten weihnachtliches Gebäck.  „Es ist einfach ein schönes Zeichen in dieser dunklen Zeit“, sagt Birgitt Mayerhofer.

Brigitte Bloschak, Fachbereichsleitung Wohnungslosenhilfe der Diakonie, freut sich über die liebevolle Spende. „Die Situation ist für die Menschen, die zu uns kommen, momentan sehr belastend. Normalerweise kommen ins Café Pflaster  55 Menschen, die zum Beispiel unser Frühstückangebot oder eine Dusche wahrnehmen oder einfach den sozialen Kontakt suchen. Das alles müssen wir reduzieren. Auch die Notschlafstellen haben wir reduzieren müssen“, sagt sie.  

Mit der Spende kann sie nun den Menschen eine kleine Freude in der Vorweihnachtszeit machen. „Es ist ein schönes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung an die Menschen. Und Süßes ist sehr beliebt.“

Die Plätzchen werden unter anderem im Café Pflaster in Mönchengladbach und Rheydt verteilt „Aber unsere Streetworker werden auch welche mitnehmen“, sagt Brigitte Bloschak. Die Zonta-Frauen überreichten außerdem Hygieneartikel, die auch im Café Pflaster oder den Notunterkünften benötigt werden. „Oft kommen die Menschen zu uns und haben gar nichts dabei“, sagt Bloschak.

Für die engagierten Frauen ist damit die Arbeit aber noch nicht getan. Sie haben noch weitere Stationen für ihre Spenden auf dem Zettel.