Mönchengladbach: Windberg feiert an verschiedenen Orten

Stadtteilfest : Windberg feiert an verschiedenen Orten

Schulen, Kleingartenvereine, Kirche, Altenheim – alle machten mit beim Stadtteilfest.

Unter dem Motto „Windberg lädt ein… mehr als nur ein Stadtteilfest“ feierte der Bürgerverein Windberg-Großheide seinen Stadtteil an verschiedenen Punkten. So begann das Fest schon um 10 Uhr mit einem Trödelmarkt an der Annaschule und dem Schulfest der Vitusschule an der Lochnerallee. „Wir wohnen zwar nicht direkt in Windberg, aber wir interessieren uns für die Schule hier an der Lochnerallee. Unser Sohn wird nächstes Jahr eingeschult, und da wollen wir uns die Schule schon einmal vorab anschauen. Schön, dass man sich hier am Stadtteilfest beteiligt und die Türen für interessierte Eltern öffnen“, berichtete Besucherin Eva Kreuzer. Auch der Wasserturm öffnete seine Tore und bot den Besuchern einen atemberaubenden Blick über die Vitusstadt. Ein musikalisches Programm der Extraklasse wartete zudem in der Johanneskirche an der Severingstraße auf die Besucher des Stadtteilfestes. Nach einem kleinen Mittagsimbiss gab die siebenköpfige Männerband „Feine Herbe“ um 14 Uhr sowie um 15.15 Uhr wunderbare Konzerte. „Ich mag die Musik der Band gerne. Irgendwie sind ihre Lieder lustig, regen aber auch zum Nachdenken an“, sagt Konzertbesucher Matthias Wich. Mit von der Partie waren beim Stadtteilfest auch die Big Band und Brass Band der Bischöflichen Marienschule sowie die Hephata Band „Otto-Singers“, die jeweils auf der Bühne vor der Annakirche auftraten. Führungen gab es in den drei Windberger Kleingärtnervereinen, und der Reha-Verein sowie das Reha-Team-West zeigten im Windberger Altenheim verschiedene Hilfsmittel zum Thema Mobilität. „Die Überprüfung der Fahrräder durch die Polizei war auch besonders gut besucht“, sagt der Vorsitzende des Bürgervereins, Dirk Lammert. Er ist begeistert vom Ablauf und der Resonanz des zweites Stadtteilfestes: „Wir haben nur positives Feedback erhalten. Das Fest haben viele Leute besucht, und das Wetter hat auch mitgespielt.“ Das nächste Fest ist auch schon beschlossen: „Wir möchten 2021 wieder ein Stadtteilfest feiern. So ein Fest bedeutet wahnsinnig viel Organisation, und wir möchten den Besuchern wieder ein ganz neues Programm bieten. Unser Fest soll ja nicht an Reiz verlieren“, sagt Lammert.

ALEXANDRA DAHMEN

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