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Mönchengladbach: Weihnachtssingen mit dem Rotary-Club Gero

Eintrittsgeld für einen guten Zweck : Weihnachtssingen mit Rotary-Club Gero

Der Erlös aus den Eintrittsgeldern sowie im Vorfeld gesammelte Spenden kommen zu 100 Prozent der Musikschule Mönchengladbach zugute.

Mit ihren mehr als 300 Jahren eigentlich außer Dienst gab die alte Glocke zum Weihnachtssingen mit dem Rotary-Club Mönchengladbach Gero in der Friedenskirche den ersten Ton vor. Etwa 160 Gäste besuchten die Premiere mit einem geselligen und musikalischen Part. Hier war das Mitsingen zu Dorothee Hüttenbergers Orgelspiel mindestens ebenso wichtig wie die Gastbeiträge von Petit Biola und Joachim Schenk. Der ehemalige Stadtdirektor Jochen Semmler las Hans-Dieter Hüschs Gedicht „Feiertage“ und traf hervorragend das zutiefst Menschliche in der Sprache des verstorbenen Kabarettisten. In Erläuterungen zu den gesungenen Liedern deckte Pfarrer Till Hüttenberger manche Überraschung auf. Dazu zählten Unterschiede in den Texten katholischer und protestantischer Christen zu gleichen Melodien.

„Sie sollen hier nicht nur Musik hören. Wir wollen Sie auch aktiv mitnehmen“, hatte Präsident Peter Schlipköter zur Begrüßung angekündigt. Er garantierte, dass der Erlös aus den Eintrittsgeldern sowie im Vorfeld gesammelten Spenden zu 100 Prozent der Musikschule Mönchengladbach zugutekommen. Das sind in Summe mindestens 5.000 Euro. Im Interview mit Rotarier Andreas Offermann, der mit Karl-Uwe Bütorf den Abend moderierte, nannte die stellvertretende Musikschulleiterin Annette Bauernfeind-Gormanns beim Dank an die Rotarier den Verwendungszweck: Der Betrag werde in der Breitenförderung dem Konzept „Musikabenteuer“ und in der Begabtenförderung der „S-Klasse“ mit Studienvorbereitung zufließen. Mit einer einfühlsam gestalteten Auswahl alter und moderner Kompositionen für Bläser entrichtete das Brass Ensemble seinen musikalischen Dank stellvertretend für die Empfänger.

(anw)