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MÖnchengladbach: Teddys als Tröster für Kinder

Kuschlige Spende : Polizeibär Ottokar tröstet Kinder im Krankenhaus

40 Stofftiere übergab die Gewerkschaft der Polizei an die kleinen Patienten. Ursprünglich waren die Bären aber für einen anderen Zweck vorgesehen.

Er ist braun, hat zwei Puschelohren, Knopfaugen und trägt sogar eine Polizeiuniform: Ottokar, der Polizeibär. 40 Kuschelkameraden sowie Süßigkeiten haben Uwe Wilhelm Schaeben, Mönchengladbacher Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, und sein Kollege Olaf Schulze an die Kinderklinik des Elisabeth-Krankenhaus Rheydt übergeben.

Chefärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche, Sabine Kaiser, freut sich mit ihren Patienten: „Zwar können einige Kinder bald schon entlassen werden, aber andere müssen leider noch bei uns auf den Stationen bleiben. Die werden sich bestimmt freuen.“ „Das wird viele Kinder glücklich machen“, ist auch Klinikpflegedienstleitung Petra Coenen überzeugt.

Eigentlich wäre der Einsatzort für Ottokar ein anderer gewesen. Es ist nämlich schon Tradition, dass die Gewerkschaft der Polizei für die Kinder der Polizeibeamten ein Weihnachtskino veranstaltet. Das soll für die Kinder ein wenig darüber hinwegtrösten, dass Mama oder Papa über Weihnachten im Dienst sind. „Die Teddys waren für die Kinder der Kollegen gedacht. Doch leider hat uns die Pandemie auch in diesem Jahr wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt Uwe Wilhelm Schaeben. „Das Kino und der Film, ein Junge namens Weihnacht, waren schon fest für den zweiten Advent gebucht. Aber die Umstände haben es nicht möglich gemacht“, ergänzt er. 

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„Auch in diesem Jahr soll der Polizeibär Ottokar Trost spenden und das Alleinsein ein wenig erträglicher machen“, sagt Olaf Schulze. „Wir denken an die Kinder, die im Krankenhaus liegen, die aufgrund von Corona kaum Besuch empfangen dürfen“, fügt Uwe Wilhelm Schaeben hinzu.