Berufsleben in Mönchengladbach 22 Azubis der Stadtsparkasse sind ins Berufsleben gestartet

Mönchengladbach · Der Nachwuchs der Stadtsparkasse Mönchengladbach wird nicht nur alle Feinheiten des Bankenwesens kennenlernen, sondern setzt auch ein Umweltprojekt um.

Das sind die neuen Azubis der Stadtsparkasse Mönchengladbach.

Das sind die neuen Azubis der Stadtsparkasse Mönchengladbach.

Foto: Stadtsparkasse

Der Fachkräftemangel stellt viele Unternehmen seit Jahren vor Herausforderungen. Es fehlt nicht nur an ausgebildeten Mitarbeitern, sondern auch der Nachwuchs. Dieses Problem habe die Stadtsparkasse Mönchengladbach in diesem Jahr jedoch nicht gehabt, sagt deren Vorstandsvorsitzender Antonius Bergmann. Es seien alle Auszubildenden froh gewesen, als sie das Ausbildungsangebot bekamen. Die Zahl der Ausbildungsplätze wurde sogar kurzfristig von 20 auf 22 erhöht, „um möglichst vielen jungen Menschen eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen.“

Es gebe aktuell viele Herausforderungen, Umbrüche, positive und negative Entwicklungen in der Gesellschaft wie weltweit. „Unsere Auszubildenden werden lernen, diesen aktiv und engagiert zu begegnen und unseren Kunden partnerschaftlich zur Seite zu stehen. Das ist weit mehr, als Wissen zu vermitteln und Fähigkeiten zu fördern“, betont Bergmann. „Schnell werden sie erkennen, dass gemäß unserem öffentlichen Auftrag unser Engagement groß ist.“ Dies spiegle sich auch im ersten Projekt der neuen Auszubildenden wider: Gemeinsam mit ihren Ausbildern werden sie dann Nisthilfen für heimische Tiere anfertigen.

Anschließend werden die Arbeiten im Bürgerwald und auf den Friedhöfen Kaldenkirchener- und Preyerstraße platziert. Sebastian Kieselbach-Peters, Leiter der städtischen Friedhöfe bei der Mags, freue sich bereits auf Nisthilfen, insbesondere auf die Igelhäuser. Liselotte Uhlig, zertifizierte Waldpädagogin und Mitglied beim Nabu, begleitet fachlich das Projekt.

Ein Ausbildungsjahrgang der Tischlerinnung Mönchengladbach wird zusammen mit dem Leiter der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, Wolfgang Wirtz, das von der Sparkasse zur Verfügung gestellte Material zuschneiden und für den Zusammenbau vorbereiten. „Mit dem Projekt zeigen wir nicht nur, dass die Sparkasse Nachhaltigkeit lebt und fördert, sondern in Kooperation mit Vereinen, Institutionen und Bürgern aktiv die Entwicklung und das Wohl unserer Heimatstadt fördert“, sagt Bergmann.

(RP)