Mönchengladbach: Schüler sammelten Müll im Stadtwald und spendeten

Umweltprojekt am Gymnasium : Schüler sammelten Müll im Stadtwald und spendeten

46,3 Kilogramm Müll kamen zusammen, als Gymnasiasten von der Gartenstraße den Stadtwald säuberten. Dafür spendeten sie an den BUND.

Die Klasse 9c des Gymnasiums an der Gartenstraße hat auf Anregung ihrer Klassenlehrerinnen Wobine Crisp und Andrea Knor an dem Projekt „Beschützer der Erde 2.0“ teilgenommen. Ihre Idee: ein Gewässer in Mönchengladbach vom (Plastik-)Müll zu befreien und gleichzeitig Spenden für eine Umweltorganisation zu sammeln. Die Schüler entschieden sich für den BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Pro 100 Gramm eingesammeltem Müll erhielten die Schüler von Familienmitgliedern, Bekannten, Nachbarn und Freunden einen Spendenbetrag. Im Dezember zog die Klasse los, um am Weiher und Bachlauf des Rheydter Stadtwaldes für Sauberkeit zu sorgen. Die Schüler suchten vor allem nach Kunststoffabfällen, die Gewässervögeln massiv schaden können. Aber auch andere Abfälle landeten in den Müllsäcken: Clipverschlüsse, Brottüten in rauen Mengen, Feuerzeuge, Glasflaschen, Schuhe, Tennisbälle, Kronkorken. Sogar einen kleinen Eimer mit Deckel, der eine übel riechende Reinigungsflüssigkeit enthielt, fischten die Schüler aus dem Weiher. Vier Stunden lang kämmte die Klasse den Stadtwald durch. Zudem wurden sie auch von Passanten angesprochen, die sich für die Aktion bedankten. Am Ende kam der Müll auf die Waage: Das Ergebnis: 46,3 Kilogramm Abfall war eingesammelt worden. Das bedeutete: 435 Euro für den BUND.

(gap)
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