Mönchengladbach: Preview "Der letzte Bulle" mit Schauspieler Henning Baum

Preview : „Der letzte Bulle“ mit Hauptdarsteller Henning Baum

Mit einer Preview vor dem eigentlichen Bundesstart am 7.November präsentierte das Comet Cine Center am Freitag den neuen Kinofilm „Der Bulle“. Der Hauptdarsteller Henning Baum und der Regisseur Peter Thorwarth waren anwesend und blieben für Fotos und Autogramme nach dem Film im Saal.

„Wir haben uns nie den Wind aus den Segeln nehmen lassen“, erklärt Henning Baum und weist auf die zahlreichen Hürden hin, die bewältigt werden mussten, um alle Szenen so drehen zu können. Für eine 30-sekündige Szene beispielsweise, die im Knast spielt, waren zwei Tage Probe erforderlich. Manche angedachten Ideen konnten auch aus finanziellen Gründen nicht wie ursprünglich geplant verwirklicht werden. Bereits die Musik der 1980er und 1990er Jahre stellte große finanzielle Hürden dar.

Der Film spielt in jener Zeit und handelt von dem knallharten Polizisten Mick Brisgau, der 25 Jahre im Koma lag und nun in einer ihm unbekannten Welt erwacht. Sein Leben ist ohne ihn weitergelebt worden, seine Freundin Lisa ist mit einem anderen Mann verheiratet, seine damals neu geborene Tochter erwachsen. Mit Humor, rasanter Action und Herz erzählt der Film von der Suche des Polizisten nach dem Mann, der für sein langjähriges Koma verantwortlich ist. 

„Der Regisseur hat einen guten Instikt bewiesen die richtigen Leute beim Cast auszusuchen“, erklärt der Hauptdarsteller. Peter Thorwardt führt Regie, hat jedoch auch das Drehbuch geschrieben und die Rollen besetzt. „Oft habe ich beim Schreiben schon Darsteller im Kopf“, sagt er. „Es passieren beim Cast auch ganz tolle Dinge, es war mir beispielsweise überhaupt nicht bewusst, was Maximilian Grill für ein toller Schauspieler ist.“ 

Baum und Thorwarth kommen aus dem Ruhrgebiet und kennen sich schon lange. „Tatsächlich ist es mir gelungen, Texte zu schreiben, an denen Henning relativ wenig herumzumäkeln hatte“, sagt Thorwarth. „Es passte einfach“. Die Kriminalhauptkommissarin spielt die dunkelhäutige Florence Kasumba. Damit bedient sie eines der Spannungsfelder des Films. Sie ist in Essen aufgewachsen und spricht den Dialekt des Ruhrpotts. Ebenso macht sie momentan in Hollywood Karriere.

Drei Zuschauer aus dem Publikum dürfen nach dem Film an die Leinwand kommen, um die Stars persönlich kennenzulernen, ihnen Fragen zu stellen und sich mit den beiden Leinwandgrößen zu fotografieren.

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