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Mönchengladbach: Palace St. George hat nach dem Lockdown wieder geöffnet

Mönchengladbach Gastronomie : Wieder schlemmen im Palace St. George

Nach fast sieben Monaten hat das Palace St. George wieder geöffnet. Geschäftsführer Philipp Eberhard und sein Team servieren Gerichte mit Raffinesse begleitet von einem Hauch von Urlaub.

Der Morgen im Palace St. George fängt wieder mit einem guten Frühstück an. Serviert im Wintergarten, dem hellsten Raum des Restaurants im Nordpark. „Während des Lockdowns durften wir hier leider kein Frühstück für unsere Gäste anbieten“, sagt Geschäftsführer Philipp Eberhard. Die Freude darüber, dass er nun wieder mit seinem Team Gäste im Restaurant empfangen kann, ist ihm sichtlich anzusehen.

Das schwarze Besteck und die Gläser sind poliert, die Servietten mit der stilisierten Schloss-Silhouette in einer einfachen Welle gefaltet, so dass die Gäste das Logo mit dem Schriftzug „The Palace“ sehen. Nun können sie wieder in den Samtsesseln Platz nehmen.

Am vergangenen Wochenende hat Restaurantleiter Benjamin Nottinger die ersten Gäste empfangen. „Wir haben zuerst das La Cottonaria geöffnet“, sagt Eberhard. „Für das Palace St. George haben wir uns etwas Zeit gelassen.“ Dafür können sich die Gäste nun wieder abends auf leichte Gerichte freuen, die auf den ersten Blick einfach daher kommen, aber raffiniert sind. Die „Palace Edition“ des klassischen Rindfleischburgers wird von „Trüffelfritten“ begleitet, das Wiener Schnitzel ist – wie es sich gehört – vom Weidekalb und zur französischen Maispoulardenbrust gibt es ein Safranrisotto. Neben den Gerichten auf der Karte gibt es immer noch Empfehlungen aus der Küche.

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„Uns ist es bei unseren Gerichten wichtig, dass man die Texturen und Geschmäcker immer auf der Gabel hat, so dass sie sich im Mund entfalten können“, sagt Philipp Eberhard. Er weiß genau, wovon er spricht. Mit ihm hat van Laack-Geschäftsführer Christian von Daniels einen Spitzenkoch nach Mönchengladbach geholt, der es bereits im Alter von 26 Jahren geschafft hatte, mit einem der begehrten Michelin-Sternen ausgezeichnet zu werden.

Derzeit stehen 70 Plätze im Restaurant zur Verfügung. So können die erforderlichen Abstände eingehalten werden. „Ohne Corona wären es 90 Plätze“, sagt Eberhard. Dazu kommen 50 Plätze auf der Terrasse im Garten. Wenn Küchenchef Stefan Scherer das „Geflämmte Tataki vom Rinderfilet“ auf dem türkisen Keramikteller anrichtet, kommt hier ein Hauch von Urlaub mit auf den Tisch.

Dazu trägt auch die Atmosphäre in den Räumen bei. „Jane Austen meets Ibiza“ könnte man die Kombination beschreiben: Samt, florale Muster an Wänden und Zierkissen sowie extravagante Lampen im Ananas- und Flamingo-Design auf der einen Seite, sehr reduzierte Teller und Schalen aus hochwertiger Keramik sowie schnörkellose Gläser auf der anderen Seite.

Besonders die Flamingo-Lounge hat ein ganz neues Leben eingehaucht bekommen: Wo vorher das Zigarrenzimmer mit dunklen, schweren Möbeln war, laden heute ein altrosa Samtsofa und mintfarbene Sessel in Muscheloptik zum Aperitif ein. Jane Austen hätte ihre Freude daran.  Garnet Manecke