Schützen und Schüler Schützen stellen wieder vollständiges Wegekreuz in Schelsen auf

Mönchengladbach · Die Schelsener Schützen konnten nun endlich das vollenden, was vor der Pandemie bereits konkret in Planung war. Dabei hatten sie tatkräftige Hilfe an ihrer Seite.

 In Schelsen wurde auch der Grabstein Katzenbauers eingeweiht.

In Schelsen wurde auch der Grabstein Katzenbauers eingeweiht.

Foto: Häusler

Ein neues Kreuz ersetzt eine Leerstelle im Dorf; ist doch das alte schon vor längerer Zeit in die Brüche gegangen. Die Schelsener Schützen konnten nun endlich das vollenden, was vor der Pandemie bereits in Planung war. Auf der Katzenbauerstraße wurde der Grabstein des Lehrers Katzenbauer zusammen mit dem nun wieder vollständigen Wegekreuz eingeweiht. Dabei hatten die Schützen tatkräftige Hilfe an ihrer Seite: Schülerinnen und Schüler der sich in direkter Nachbarschaft befindlichen Karl-Barthold-Schule halfen bei der Gestaltung. Metallbau Mertens und Gartencenter Lenders waren ebenfalls als Partner dabei. Fliesenlegermeister Stefan Lenßen war aktiv sowie Steinmetz Henry Ferl, der den Grabstein des Schelsener Kultlehrers Katzenbauer neben dem Kreuz arretierte.

„Auf Französisch nennt man ihn Agriculteur, Bebauer“ – so formulierte Diakon Norbert Häusler, Präses der St.-Josefs-Schützenbruderschaft Schelsen, während der Einsegnung des neuen Kreuzes die Aufgabe der Menschen. Und er konnte in Bezug auf den Schöpfungsbericht im Buch Genesis ergänzen, dass ja genau diese Fähigkeit des Bebauens, Aufrichtens und Ordnens wohl gewollt sei, „ist doch von einem Garten und nicht von einer Wildnis am Anfang der Welt die Rede. „Der Auftrag zur Kultur und kulturellen Leistung steckt genau da drin“, so der Präses.

Nach der Segnung blieb viel Zeit und Platz zum Verweilen und Austausch – dem Jägerzug Heidejäger sei Dank. Eben dieser Schützenzug wird sich weiterhin um den neuen Kreuzesstellplatz kümmern. „Ein guter Tag für Schelsen. Es wird nichts zerstört, sondern aufgebaut“, fasste Brudermeister Stefan Zitzen den Tag zusammen, an welchem auch an anderen Wegekreuzen des Dorfes gemeinsam gearbeitet wurde.

(RP)